Boyd und die Wiener Polizei
Besonders in Erinnerung blieb dem Stürmer, der in 80 Pflichtspielen für Rapid immerhin 37 Mal anschreiben konnte, die Wiener Polizei.
"Einmal habe ich bei der Parkplatzsuche auf einer mehrspurigen Straße gewendet, woraufhin ich angehalten wurde. Als mich der Polizist sah, sagte er: 'Fußballspielen können Sie nicht. Autofahren können Sie nicht. Was können Sie eigentlich?' Wie sich herausstellte, war er Rapid-Fan und ziemlich angepisst, weil wir am Tag zuvor das Derby gegen die Austria verloren hatten", schwelgt Boyd in der Vergangenheit.
Doch es sollte nicht die einzige humorvolle Begegnung mit der österreichischen Exekutive bleiben:
"Am Anfang meiner Zeit bei Rapid war ich mit einigen Kollegen nach einem Spiel ordentlich feiern und kam gegen fünf Uhr morgens angeschlagen nach Hause. Als ich vor der Tür stand, bemerkte ich, dass mein Schlüssel weg war. Ich musste ihn im Taxi verloren haben. Zum Glück fuhr gerade ein Polizeiauto vorbei. Ich habe es angehalten und den Beamten mein Problem erklärt. Die waren Rapid-Fans, haben zack-zack-zack herumtelefoniert und nach ein paar Minuten war das Taxi mit meinem Schlüssel zurück."
2014 verließ Boyd die Hütteldorfer in Richtung RB Leipzig, wo er sich allerdings aufgrund schwerer Verletzungen nie durchsetzen konnte. Mittlerweile kickt Boyd in der 3. Liga Deutschlands beim Hallescher FC, wo er bis zur Corona-Unterbrechung immerhin zehn Treffer und sieben Vorlagen in 25 Spielen beisteuern konnte.