Nach Hopp: Auch Mateschitz im Fadenkreuz

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Nach den Anfeindungen gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp ist auch Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz in Deutschland ins Fadenkreuz geraten.

Wegen zwei Bannern mit den Gesichtern von Hopp und Mateschitz ist am Montagabend das deutsche Zweitliga-Spiel Hannover gegen Kiel unterbrochen worden. Der Vorfall ereignete sich bereits in der 8. Minute. Als die Plakate wieder verschwanden, setzte der Referee die Partie fort.

Proteste und Unmutsbekundungen gegen den Deutschen Fußball-Bund waren im Hannoveraner Stadion ebenfalls zu hören gewesen.

Polizei ermittelt

Die Polizei hat aufgrund der Banner gegen Hopp und Mateschitz Ermittlungsverfahren eingeleitet. Derzeit laufen zwei Verfahren wegen Beleidigung gegen Unbekannt, wie ein Sprecher der Hannoveraner Polizei bestätigt.

Die Beamten seien dabei, Videoaufzeichnungen auszuwerten. Dem Täter oder den Tätern droht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr.

Bereits am Wochenende hatte es in mehreren Stadien in der Bundesliga wegen ähnlicher Vorkommnisse Spielunterbrechungen gegeben. Die Bundesliga-Partien Union Berlin gegen Wolfsburg und Hoffenheim gegen Bayern München standen kurz vor dem Abbruch.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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