Westermann: "Manchmal verzweifle ich"

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Die Wiener Austria steht nach der 1:3-Niederlage gegen HNK Rijeka vor dem Aus in der Europa League.

"Dass wir ganz wenige Chancen haben, weiter zu kommen, wissen wir", erklärt Trainer Fink und ergänzt: "Wir wussten sowieso, dass wir in dieser Gruppe nicht unbedingt der Favorit sind. Wir wollten überraschen, aber das ist uns bis jetzt nicht gelungen. Nur die Partie in Athen war gut.“

Die Heimpleite gegen den kroatischen Meister geht für den Deutschen nach der gezeigten Leistung seiner Elf in Ordnung.

"Chancen haben sich enorm verschlechtert"

„Man hat gesehen, dass Rijeka in der ersten Hälfte klar besser war. Wir hatten nur eine Torchance. Der Gegner war in der Defensive sehr gut organisiert und im Mittelfeld sehr laufstark. Dazu ein gutes Umschaltspiel und einen Stürmer, der sofort getroffen hat. Wir waren zwar nach dem Seitenwechsel besser, aber Rijeka hat das clever runter gespielt. Es war ein verdienter Sieg.“

Die Veilchen liegen nach drei Runden mit nur einem Punkt am Tabellenende der Gruppe D. Milan (7) führt, dahinter rangieren AEK Athen (5) und Rijeka (3).

„Unsere Chancen haben sich enorm verschlechtert, aber man hat auch gesehen, dass Rijeka keine Übermannschaft ist“, stellt Heiko Westermann klar.

Westermann verzweifelt

Der Deutsche, der nach einer gegen Milan erlittenen Sprunggelenks-Verletzung sein Comeback gab, hadert vor allem mit der Defensivleistung: „Manchmal verzweifle ich, wie einfach wir Gegentore bekommen. Es ist bitter: Der erste Schuss ist drinnen, der zweite Schuss ist drinnen.“

Zusatz: „Aber wir tragen unseren Teil dazu bei, dass so etwas passiert.“

Man müsse mit breiter Brust auftreten. „Wir haben in der ersten Hälfte zu viel Respekt gezeigt und waren bei den Gegentoren total fahrlässig. Das wird in der Europa League beinhart bestraft.“

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Verständnis für Pfiffe

Die zahlreichen Ausfälle spielen für den 34-Jährigen ebenfalls eine Rolle: „Wir spielen quasi mit der letzten Elf. Ich weiß gar nicht, wieviele Spieler aus der letzten Saison aktuell noch am Platz stehen. Dann ist es schwierig. Eine junge Mannschaft muss lernen. Aber es ist wichtig, dass wir mit Überzeugung und Herzblut auftreten und uns nicht in die Hose machen.“

Die vereinzelten Pfiffe der Fans während der Partie und zur Halbzeit sind für den Routinier auf eine gewisse Art und Weise nachvollziehbar.

„Ganz ehrlich: Wenn ich die erste Halbzeit sehe, muss ich sagen, dass ich auch nicht zufrieden gewesen wäre, wenn ich als Fan auf der Tribüne sitzen würde.“

Das will Fink ändern

Mit dem Doppel-Derby (Meisterschaft am Sonntag, ÖFB-Cup am Mittwoch) wartet gleich die nächste harte Bewährungsprobe auf die Austria.

Fink verrät abschließend, was es zu verbessern gilt: „Wir müssen kompakter verteidigen, in der Vorwärtsbewegung weniger Fehler machen und den Gegner im Umschaltspiel schneller stören.“

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