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SK Sturm Graz SK Sturm Graz STU
Endstand
0:1
0:1, 0:0
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Wüthrich nach Sturm-Sieg bei Rakow: "Ein erlösendes Gefühl"

Gregory Wüthrich ist nach dem Erfolg im Schlüsselspiel überglücklich, wobei den Sturm-Innenverteidiger eine Sache dann noch ein wenig nervt.

Wüthrich nach Sturm-Sieg bei Rakow: Foto: © GEPA

Sieg im Schlüsselspiel!

Der SK Sturm Graz besteht die Bewährungsprobe bei Rakow Czestochowa und feiert mit einem 1:0-Erfolg den ersten Auswärtssieg in einer Europa-League-Gruppenphase seit 2011.

"Ein sehr wichtiger Sieg", jubelt Gregory Wüthrich, "es ist auch ein erlösendes Gefühl. Über 90 Minuten gesehen haben wir uns diesen Sieg verdient. In den letzten zehn bis 15 Minuten war viel wegzuverteidigen, aber wir haben das gut hingekriegt.

Wüthrich: "Das Einzige, was mich heute nervt..."

Welcher Makel nach dem Schlusspfiff im schwarz-weißen Lager ausgemacht wurde, ist nicht so schwer zu erraten:

"Die Chancenverwertung müssen wir uns ankreiden lassen. Wir hätten unsere Konter besser ausspielen müssen. Aber das Wichtigste ist, dass wir gewonnen haben."

Auch Wüthrich hätte wie schon am vergangenen Bundesliga-Wochenende anschreiben können, vergab jedoch kurz vor der Pause die Chance auf das 2:0.

"Das Einzige, was mich heute ein bisschen nervt, ist, dass ich das Tor nicht gemacht habe. Es war schon eine gute Chance, die ich reinmachen hätte können."

"Okay, dann halten wir halt die Null"

Nach dem Wiederanpfiff ließen auch diverse Kollegen die Vorentscheidung liegen. Letztlich ist es für den Schweizer jedoch auch ein Zeichen der gewonnenen Reife, dass man zumindest die Führung drübergebracht hat, wenn man schon nicht nachlegen konnte:

"Man darf sich mental nicht nerven lassen, wenn man das 2:0 nicht macht. Wir haben uns auf dem Platz gesagt: 'Okay, dann halten wir halt die Null und verteidigen alles weg. Ich glaube schon, dass das zeigt, dass wir unsere Lehren gezogen haben. Aber nichtsdestotrotz müssen wir schauen, dass wir die Spiele früher entscheiden. Schon im letzten Liga-Spiel war es ein 1:0, auch da hätten wir ein zweites oder drittes machen können."

"Sicher macht das Spaß. Dafür bin ich da. Ich liebe es zu verteidigen."

Gregory Wüthrich

Gerade, wenn es gut geht, ist der Fun-Faktor einer Abwehrschlacht speziell für Defensivkräfte jedoch nicht zu unterschätzen, wie Wüthrich zugibt:

"Sicher macht das Spaß. Dafür bin ich da. Ich liebe es zu verteidigen."

Druck? Auf die Leistung und den Spielplan fokussiert

Mit einer Niederlage wäre das Ziel, im Europacup zu überwintern, bereits sehr schwer zu erreichen gewesen. Umso wichtiger sind diese drei Punkte.

Der 28-Jährige streicht jedoch hervor, dass man intern diesen Druck gar nie habe aufkommen lassen:

"Wir haben im Vorfeld das Thema, dass wir gewinnen müssen, eigentlich nie angesprochen. Wir haben uns einfach auf unsere Leistung und den Spielplan fokussiert. Jetzt im Nachhinein kann man natürlich sagen, dass der Sieg sehr wichtig war. Deshalb tut es auch so gut, dass wir gewonnen haben."

@laola1 Szymon Włodarczyk ist mit Sturm Graz heute in der Europa League in seiner Heimat 🇵🇱 bei Raków Częstochowa zu Gast.⚽️ Könnt ihr den Namen des polnischen Stürmers mittlerweile schon richtig aussprechen? 😜 #laola1 #l1 #wirlebensport #fußball #admiralbundesliga #sturmgraz #szymonwlodarczyk #fans #umfrage #aussprache #europaleague #rakowczestochowa ♬ Originalton - Laola1.at das Sportportal

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