Ljubicic hofft, Arsenal überraschen zu können
Kapitän Dejan Ljubicic ist schon euphorisiert. Auch er betont, dass er keine zusätzlichen Worte verlieren muss, um das Team zu motivieren. "Uns ist allen bewusst, dass es gegen Arsenal geht. Da muss ich nicht viel drüber reden mit der Mannschaft. Ich freue mich irrsinnig, gegen Arsenal spielen zu dürfen."
Verstecken will man sich keineswegs. "Wir freuen uns auf Arsenal, das ist ein Top-Gegner. Wir müssen auf dem höchsten Level spielen, um vielleicht zu überraschen." Obwohl nur 3.000 Zuschauer ins Stadion dürfen und die Kulisse Corona-bedingt bescheiden sein wird, ändert dies für den 23-jährigen Mittelfeldspieler nichts an der Bedeutung der Partie.
"Sicher ist es etwas Besonderes, so oft spielst du nicht gegen Arsenal", so Ljubicic, der Gunners-Coach Arteta viel zutraut, da er unter seinem Lieblingstrainer Pep Guardiola gelernt hat und dessen Assistent bei Manchester City war.
"Wir würden uns wünschen, dass das Stadion ausverkauft ist. Aber das ist für jede Mannschaft gleich. Wir werden trotzdem alles reinhauen", gibt der Captain die Marschrichtung vor.
"Arsenal wird fußballerisch die feinere Note spielen, aber..."
Kühbauer betont generell, dass sich der Fußball in England längst gewandelt hat. Teams wie Arsenal oder City seien die Vorreiter gewesen, vorrangig auf spielerische Elemente zu setzen.
"Es ist sicher so, dass Arsenal nicht den Fußball spielt, der früher in England gespielt wurde. Das haben sie schon unter Arsene Wenger gezeigt, und Mikel Arteta wird das fortsetzen. Es ist eine sehr gute Mannschaft, die über das spielerische Element kommt. Nur verteidigen wird für uns aber zu wenig sein. Arsenal wird fußballerisch die feinere Note spielen, das bedeutet aber nicht immer gleich den Sieg."