Salzburg erklärt Rekord-Besuch in Siezenheim

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Am Donnerstag (21:05 Uhr LIVE im LAOLA1-Ticker) empfängt Salzburg im Showdown um den Aufstieg ins Viertelfinale der UEFA Europa League Borussia Dortmund - das Hinspiel in Deutschland endete 2:1 für den österreichischen Meister.

Zum achten Mal in der RB-Ära wird das Stadion in Wals-Siezenheim ausverkauft sein, doch es werden so viele Zuschauer wie noch nie bei einem Pflichtspiel dabei sein: 29.520.

Während bei den Freundschaftsspielen gegen Bayern (2014, 3:0 und 2009, 0:0) sowie gegen Arsenal (2007, 0:0) jeweils 30.188 Zuschauer Augenzeugen waren, liegt der Rekord-Besuch in Pflichtspielen bei 29.320 (2014, Basel 1:2 bzw. 2014, Ajax, 3:1).

Salzburg erklärt in einer Aussendung, warum dieses Mal mehr Fans mit dabei sein können: "Wesentlich für die höhere Anzahl an Fans im Vergleich zu bisherigen ausverkauften Spielen ist der 2014 durchgeführte Tausch der Fansektoren."

Der Auswärtssektor befindet sich seither auf Südtribüne, während die Nordtribüne nun die Salzburg-Fans beherbergt.

Fünftes ausverkauftes Pflichtspiel

Dieser Wechsel, der aus organisatorischen und Sicherheits-Gründen stattgefunden hat, stieß bei den Fans nicht nur auf Gegenliebe, was mitunter die immer geringere Anzahl an Fans hinter dem Tor erklärt.

Gegen Dortmund war die Partie allerdings binnen zehn Tagen ausverkauft. Die Bilanz in einer ausverkauften Arena ist bei Pflichtspielen positiv - zwei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage.

Neben den Europa-League-Hits 2014 waren auch die CL-Quali-Spiele gegen Malmö (2014, 2:1) und Fenerbahce (2013, 1:1) ausverkauft. Gegen die Türken durften aus Sicherheitsbestimmungen allerdings nur 28.973 Zuschauer ins Stadion.

Auch das ist ein Mitgrund, warum Salzburg bei einem Pflichtspiel eben nicht 30.188 Zuschauer beherbergen kann.

"Als hätte es das Hinspiel hat es nicht gegeben"

Marco Rose vor dem Spiel: "Natürlich haben wir uns in Dortmund mit einer guten Leistung auch eine gute Ausgangsposition geschaffen. Aber ich werde nicht müde, darauf hinzuweisen, dass es gegen eine Klassemannschaft mit großer Qualität geht, die im Rückspiel sicher alles reinwerfen wird. Es wartet also noch viel harte Arbeit auf uns, die wir ebenso konzentriert wie in Dortmund absolvieren müssen."

Andreas Ulmer ergänzt: "Wir bereiten uns auf dieses Match so vor, als hätte es das Hinspiel gar nicht gegeben. Auch in Salzburg heißt der Favorit Borussia Dortmund. Aber wir wissen, was wir können, und wollen dies in einer vollen Red Bull Arena zeigen. Mit der Unterstützung der Fans wollen wir die Sensation schaffen."

Die Salzburger Bilanz bei neun Aufeinandertreffen mit deutschen Teams im Europacup lautet: drei Siege, zwei Remis und vier Niederlagen. Für die Dortmunder setzte es im Hinspiel die erste EC-Niederlage gegen einen österreichischen Klub. In den letzten sieben Auswärtsmatches gab es für den BVB drei Unentschieden und vier Niederlagen.

Franzose als Schiedsrichter, Daka fällt aus

Die Borussia ist einer von drei ehemaligen Champions League-Siegern, die in der laufenden Europa League noch mit dabei sind (Milan, Marseille). Die Begegnung wird von einem französischen Schiedsrichterteam rund um Benoit Bastien (Assistenten: Hicham Zakrani, Frederic Haquette) geleitet.

Patson Daka (beim Hinspiel nicht im Kader) fällt mit Muskelfaserriss im Oberschenkel aus.

Die besten Bilder vom 2:1-Sieg der Salzburger in Dortmund!

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Textquelle: © LAOLA1.at

Europa League: Dortmund lehnt Bitte von RB Salzburg ab

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