EL: Salzburg reist mit Fan-Rekord nach Frankfurt

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Mehr als 3.000 Salzburg-Fans begleiten ihr Team zum Europa-League-Hinspiel nach Frankfurt (Do., 18:55 Uhr im LIVE-Ticker und auf DAZN).

Laut Klubangaben so viele, wie noch nie zuvor!

Den bisherige Rekord stellten die Anhänger der Bullen beim Vorrundenspiel in der Champions League in Liverpool auf. Bei der 3:4-Niederlage reisten knapp unter 3.000 Fans zum Spiel gegen den Champions-League-Sieger.

Von der jüngsten 0:4-Pleite der Frankfurter bei Borussia Dortmund wollen sich die Bullen aber nicht blenden lassen. Denn die drei bisherigen Heimspiele in diesem Kalenderjahr hat das Team von Trainer Adi Hütter allesamt gewonnen.

Marsch: "Brauchen Topleistung"

"Nach der Analyse der letzten Eintracht-Auftritte ist mir bewusst, dass es richtig schwierig wird und wir eine Topleistung brauchen, um weiterzukommen", betont Marsch.

Beide Klubs kennen den Bewerb gut. Ein Jahr nach Salzburg 2018 stand 2019 Frankfurt im Halbfinale. "Sie wissen sehr gut, wie die Europa League funktioniert", meint Salzburg-Stürmer Hee-chan Hwang. "Wir wollen uns im Hinspiel eine gute Ausgangsposition schaffen, müssen dabei aber auf einen aggressiven und starken Gegner sowie eine tolle Stimmung vorbereitet sein." Die Commerzbank-Arena ist mit 47.000 Zuschauern ausverkauft.

Ihre jüngsten vier Auswärtsspiele in der K.o.-Phase der Europa League haben die Salzburger allesamt verloren. Unter Marsch gab es im Herbst in der Champions League beim SSC Napoli (1:1) und bei KRC Genk (4:1) aber ein Remis und einen Sieg. Die Frankfurter dagegen strauchelten in der EL-Gruppenphase daheim gegen Arsenal (0:3) und Vitoria Guimaraes (2:3). In der K.o.-Phase haben sie aber noch keines ihrer fünf Heimspiele verloren.

Kristensen fehlt weiterhin

Verzichten müssen die Salzburger auch im Rückspiel am 27. Februar auf Rasmus Kristensen. Der Däne hat wegen seiner Oberschenkelverletzung in diesem Jahr noch kein Pflichtspiel bestritten, wurde auf der rechten Außenbahn jeweils von Patrick Farkas vertreten. Sollte Trainer Jesse Marsch an seiner defensiven Dreierkette festhalten, könnte in Frankfurt auch Mittelfeldmann Enock Mwepu nach außen und Dominik Szoboszlai statt Farkas ins Team rücken.

Hütter bangt noch um den Einsatz des an einem Infekt erkrankten Offensivmannes Mijat Gacinovic. Statt des gesperrten Martin Hinteregger könnte dessen ÖFB-Teamkollege Stefan Ilsanker in die Innenverteidigung rücken. Dadurch wäre im zentralen Mittelfeld Platz für den routinierten Japaner Makoto Hasebe, der sich nach Hütters Umstellung auf ein 4-2-3-1-System zuletzt häufig auf der Ersatzbank wiederfand.

Das bisher einzige Europacup-Duell der beiden Klubs ist legendär. Der SV Salzburg setzte sich 1994 im UEFA-Cup-Viertelfinale im Elfmeterschießen durch, Torhüter Otto Konrad verwertete den entscheidenden Versuch (mehr Informationen hier >>>>). Salzburgs Gesamtbilanz gegen deutsche Klubs ist mit fünf Siegen, drei Remis und vier Niederlagen positiv. Von den jüngsten fünf Partien wurden vier gewonnen.

Einen deutschen Bundesligisten mit einem österreichischen Trainer schalteten die Salzburger auch 2018 auf ihrem Weg ins EL-Halbfinale aus. Im Achtelfinale gegen Dortmund unter Peter Stöger wurde mit einem 2:1-Auswärtssieg im Hinspiel der Grundstein zum Aufstieg gelegt. Von den damals eingesetzten Feldspielern stehen allerdings nur noch Kapitän Andreas Ulmer, Andre Ramalho und der dazwischen an den HSV verliehene Hwang im Salzburg-Kader.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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