Rose: "Der Weg stimmt einfach"

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Red Bull Salzburg steht in der Europa-League nach dem 2:0 bei Konyaspor vor dem Aufstieg in die K.o.-Phase. Gelingt in zwei Wochen daheim ein Sieg gegen die Türken und bleibt gleichzeitig ein Sieg von Guimaraes über Marseille aus, ist der Einzug ins Sechzehntelfinale fix.

"Die Ausgangslage ist gut. Wie die Jungs das im Moment machen, ist auch richtig gut", meinte RBS-Coach Marco Rose, nachdem seine Elf zum 12. Mal in Serie auf internationalem Parkett ungeschlagen blieb und damit einen österreichischen Rekord aufstellte.

Ulmer steigt auf Euphoriebremse

Andreas Ulmer versuchte auf die Euphoriebremse zu steigen. "Es sind noch drei Spiele zu machen, da sind wichtige Punkte zu holen. Das sind alles ganz knappe Ergebnisse, die Gruppe ist eigentlich ausgeglichen. Wir können nicht sagen, dass wir durch sind. Aber es ist angenehm."

Rose wirkte nach dem sechsten Sieg in den jüngsten sieben Partien tiefenentspannt. "Ich bin sehr, sehr zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft. Wir wollten hier mutig auftreten, attackieren und guten Fußball spielen", beschrieb er den Plan. Und der ging dank eines in der Tat mutigen Beginns samt frühem Tor auch auf - der beeindruckenden Kulisse in der mit über 30.000 Zuschauern gut gefüllten Arena zum Trotz. Für den 18-jährigen Hannes Wolf war das eine Premiere.

"Sehr laut", sei es gewesen, berichtete der Offensivmann. "In längeren Phasen, wenn wir den Ball gehabt haben, waren die Pfiffe schon extrem. Das war das erste Mal, dass ich so etwas erlebt habe."

Stolzer Berisha

Durchaus stolz war auch Valon Berisha. "Vor so einer Kulisse mit viel Druck gegen uns", meinte der Mittelfeldakteur, dem freilich klar war, dass man die Leistung nicht über 90 Minuten aufrechterhalten konnte. "In der zweiten Hälfte haben sie uns unter Druck gesetzt, wir mussten verteidigen, viele Wege machen. Und das haben wir gemacht", sagte Berisha.

"In der zweiten Hälfte war es lange ein offenes Spiel, das sicher auch hätte kippen können", gab auch Rose zu. "Aber wir haben dann wieder über gutes Pressing einen Fehler erzwungen, und damit war das Spiel für uns entschieden." Der Zeitpunkt des Duells mit einem durchaus attraktiv agierenden Gegner, der in der türkischen Liga aber noch nicht in Fahrt ist, sei nicht der schlechteste gewesen: "Vielleicht haben wir sie in einer Phase getroffen, wo es ihnen nicht ganz so gut geht."

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"Der Weg insgesamt stimmt einfach"

Dass Munas Dabbur in der laufenden Saison die Ladehemmung abgelegt hat, stellte er bei der Vorentscheidung zum 2:0 (80.) und seinem 13. Pflichtspieltor einmal mehr unter Beweis. Erfreulich aus Sicht der "Bullen" war aber nicht zuletzt der Treffer durch Fredrik Gulbrandsen schon in der fünften Minute. Der Norweger, so wie Dabbur in der Vorsaison ins Ausland verliehen, kann seine Fähigkeiten nun auch in Salzburg ausspielen.

Gulbrandsens Bedeutung für die Offensive sei evident, befand Ulmer. "Es sind nicht nur die Tore, auch die Meter, die er macht. Sein Einsatz, dass er den Gegner unter Druck setzt, Ballgewinne in der gegnerischen Hälfte hat", brachte es der Routinier auf den Punkt.

Für Rose jedenfalls schaut die Fußballwelt nach dem 15. Sieg (6 Remis, 1 Niederlage, Punkteschnitt 2,32) seiner Amtszeit vielversprechend aus. International auf Aufstiegskurs, in der Liga nur einen Punkt hinter Tabellenführer Sturm Graz, dazu eine wieder entspannte Personalsituation. "Der Weg insgesamt stimmt einfach, und das ist schön zu sehen", erklärte Rose.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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