Kayode sagt Zypern-Reise in letzter Minute ab

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Eigentlich hatte Austria Wien beim wichtigen Europa-League-Qualifikations-Rückspiel bei AEL Limassol (Hinspiel: 0:0) am Mittwoch (18 Uhr im LAOLA1-Ticker) wieder mit Larry Kayode gerechnet.

Doch der nigerianische Stürmer sagte die Reise nach Zypern am Dienstag in letzter Minute ab. "Schade, aber ich kann niemanden zwingen", sagt Trainer Thorsten Fink zur "Krone".

Der Coach der Veilchen meint, dass Kayode weiterhin psychisch nicht bereit sei. "Als Trainer bist du leider gegen so etwas machtlos. Natürlich hatten wir auf Larry gehofft", so Fink.

Wer zahlt die 3 Millionen Euro?

Offenes Geheimnis ist, dass sich die Austria in Verhandlungen mit Interessenten für Kayode aus dem Ausland befindet.

"Es ist ein laufender Prozess", meinte Sportchef Franz Wohlfahrt.

Ein finanziell für den Verein akzeptables Angebot für den vertraglich bis 2019 gebundenen Stürmer ist bis dato aber noch nicht eingelangt. Die Austria verlangt laut Medienberichten zumindest drei Millionen Euro für den Nigerianer, die möglicherweise Alaves auch zahlt.

Fink: "Es fielen scharfe Worte"

Nach dem verpatzten Auftakt in der Bundesliga (0:3 in Altach und 2:3 zuhause gegen Sturm) fand indes der FAK-Coach deutliche Worte. Öffentlich und intern.

"Ich bin normalerweise einer, der sich vor seine Spieler stellt. Aber immer geht es nicht nur mit Streicheleinheiten, diesmal fielen auch klare und scharfe Worte, die Leistung einiger ist nicht in Ordnung", stellt Fink klar.

Auch Wohlfahrt soll beim Training am Montag in Steinbrunn laut geworden sein.


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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