Villarreal eine Nummer zu groß

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Rapids EL-Serie reißt in Villarreal

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Rapid hat am Donnerstag die erste Niederlage in der laufenden Gruppenphase der Europa League kassiert.

Nach zuvor vier Siegen in Folge mussten sich die Hütteldorfer auswärts Villarreal durch ein Tor von Bruno Soriano (78.) mit 0:1 geschlagen geben und verloren damit Platz eins in Gruppe E an die Spanier.

Beide Teams waren schon davor fix für das Sechzehntelfinale qualifiziert gewesen.

Fernduell um den Gruppensieg

Die Entscheidung über den Gruppensieg fällt nun in der letzten Runde am 10. Dezember, wenn Rapid Schlusslicht Dinamo Minsk empfängt und Villarreal auswärts auf Viktoria Pilsen trifft.

Villarreal Rapid
Ballbesitz 55,7% 44,3%
Zweikämpfe 46,9% 53,1%
Passquote 82,3% 77,4%
Eckbälle 6 5
Torschüsse 16 12
Torschüsse außerhalb Strafraum 3 9
Torschüsse innerhalb Strafraum 13 3
Kopfballchancen 0 2
Abseits 2 1
Fouls 15 9

Bei Endrang eins würden sich die Hütteldorfer in der Runde der letzten 32 am 18. und 25. Februar 2016 ein Duell mit einem anderen Europa-League-Gruppensieger sowie einem der vier besten Champions-League-Dritten ersparen.

Schon ein Remis hätte Rapid definitiv Platz eins beschert - davon war man aber vor allem aufgrund der zweiten Hälfte relativ weit entfernt.

Villarreal startet dominant

Auch schon zu Beginn schnürte Villarreal die Gäste ein, fand jedoch vorerst keine zwingenden Chancen vor.

Am gefährlichsten wurde es noch in der 19. Minute, als Denis Suarez in den Strafraum vorstieß und seine Hereingabe keinen Abnehmer fand.

Nach rund 20 Minuten brachte Rapid die Partie vorläufig unter Kontrolle und sorgte auch für Akzente im Spiel nach vorne. Einen Freistoß von Steffen Hofmann drehte Villarreal-Goalie Mariano Barbosa über die Latte (23.), bei einem Aufsitzer von Florian Kainz hatte der Schlussmann Probleme (34.).

Klare Verhältnisse in der zweiten Hälfte

Von den Hausherren war erst Sekunden vor der Pause wieder etwas zu sehen. Roberto Soldado bediente Cedric Bakambu, dessen Volley aus kurzer Distanz ging am kurzen Eck vorbei.

Mit Beginn der zweiten Hälfte agierte Villarreal deutlich zwingender und kam zu einigen hochkarätigen Möglichkeiten.

Soldado verfehlte in der 48. Minute das lange Eck und donnerte wenige Sekunden später einen Volley knapp über die Querlatte.

Bruno Soriano mit dem Goldtor

In der 58. Minute konnten die Rapidler einen Eckball der Spanier nicht klären - danach wurde ein Schuss von Samuel von Jan Novota kurz abgewehrt, den abspringenden Ball setzte Soldado an die Stange.

In der 72. Minute zog ein Schuss von Samuel aus guter Position knapp am langen Eck vorbei.

Sechs Minuten später war die Rapid-Defensive geschlagen. Wieder stellten sich die Wiener bei einem Corner nicht glücklich an, der Ball landete vor den Füßen von Soriano, der locker einschob.

Stangl vergibt Ausgleichschancen

Danach kämpfte Rapid vergeblich um den Ausgleich. Die beste Chance hatte Stefan Stangl, dessen Schuss in der 81. Minute aus wenigen Metern am Tor vorbeikullerte.

Wenige Sekunden vor Schluss landete ein Kopfball des Linksverteidigers in den Armen von Barbosa.

Davor hatte Rapid-Goalie Richard Strebinger im Duell mit Samuel die vorzeitige Entscheidung verhindert (87.).

Strebinger ersetzte Novota

Der Ex-Werder-Bremen-Legionär war nach rund einer Stunde für den an der Schulter verletzten Novota eingewechselt worden.

Bereits nach sechs Minuten hatte Rapid-Innenverteidiger Christopher Dibon wegen einer Knöchelverletzung w.o. geben müssen.

 

Fußball-Europa-League, Gruppe E, 5. Runde: 

Villarreal - SK Rapid Wien Endstand 1:0 (0:0) 
Villarreal, Estadio El Madrigal, 15.000, SR Pawel Raczkowski (POL).

Tor: 1:0 (78.) Soriano

Villarreal: Barbosa - Rukavina, Gaspar, Ruiz, Costa - Castillejo (83. Nahuel), Soriano, Dos Santos (73. Trigueros), Suarez - Soldado, Bakambu (52. Samuel)

Rapid: Novota (61. Strebinger) - Pavelic, Sonnleitner, Dibon (6. M. Hofmann), Stangl - Petsos, Schwab - Schobesberger, S. Hofmann, F. Kainz - Prosenik (86. Jelic)

Gelbe Karten: Costa, Soriano, Ruiz bzw. M. Hofmann, Sonnleitner

Die Besten: Soriano, Castillejo, Soldado bzw. Petsos, Kainz, S. Hofmann

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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