Ein Volltreffer auf allen Linien

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Alessandro Matri: Ein Volltreffer auf allen Linien

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Star-Ensembles gibt es in Italien zuhauf.

US Sassuolo zählt definitiv nicht dazu. Das Sensationsteam der vergangenen Serie-A-Saison hat es auch so auf Platz sechs und in die Europa League geschafft.

Paolo Cannavaro ist noch einer der Namhaften, aber auch eher dank seines Bruders Fabio. Francesco Acerbi, Domenico Berardi und Gregoire Defrel sind auf einem guten Weg, große Spieler zu werden.

Einer sticht vor Rapids Europa-League-Rückspiel (ab 19 Uhr im LAOLA1-Ticker) bei einem Blick auf den Kader dann aber doch hervor: Alessandro Matri.

Elf Klubs, sechs Titel

Drei Mal italienischer Meister, einmal Pokal- und zweimal Superpokalsieger – allesamt mit Juventus Turin. Diese Trophäensammlung kann sich durchaus sehen lassen.

Doch wer glaubt, dass der mittlerweile 32-jährige Stürmer Zeit seines Lebens bei der „Alten Dame“ verbracht hat, der irrt.

Denn insgesamt finden sich elf verschiedene Vereine auf der Vita des italienischen Frauenschwarms.


Highlights von Sassuolos 1:3-Niederlage gegen Lazio Rom:


Viele Stationen zwar nur auf Leihbasis, trotzdem hinterließ er abseits von Juventus auch bei Top-Klub wie AC Milan, wo er die Jugend durchlief, Fiorentina oder Lazio Rom seine Spuren.

Sassuolo wurde von "Auto in Rennwagen verwandelt"

In 355 Pflichtspielen seiner Karriere traf er genau hundert Mal, 84 Mal davon in 275 Serie-A-Einsätzen.

Den Hunderter machte Matri ausgerechnet mit seinem ersten – und bisher einzigen – Treffer für Neo-Klub Sassuolo voll.

Seiner neuen Heimat, wo er von Eigentümer Giorgio Squinzi einen Vertrag für zwei Jahre bis 2018 vorgelegt bekam.

„Der Eigentümer, der Klub und der Trainer haben ein Auto in einen Rennwagen verwandelt. Bei Sassuolo habe ich dieselbe Mentalität wie bei Juve vorgefunden. Die Grundlage für alles ist harte Arbeit!“

Neo-Klub noch nicht den Stempel aufgedrückt

Dank der Investitionen des Milliarden-Unternehmens Mapei aber auch kontinuierliche Arbeit hat sich der Klub von der Serie aufs internationale Parkett vorgearbeitet.


Das sagten die Rapid-Spieler nach dem 1:1 gegen US Sassuolo:


Matri ist mittendrin, obwohl große Transfers bisher nicht der Vereins-Philosophie zuzuschreiben waren. Und trotzdem ist der Offensivspieler noch lange nicht richtig angekommen. Denn der „Oldtimer“ drückt dem aktuell Tabellen-16. der Serie A noch nicht den Stempel auf – trotz aller Routine.

Wadenprobleme bereiteten Matri am Ende der vergangenen und zu Beginn dieser Saison Probleme, für Sassuolo stand er deshalb noch nie 90 Minuten auf dem Platz. Auch im Hinspiel bei Rapid machte er einen unbeweglichen, nicht ganz fitten Eindruck und schleppte sich über den Platz.

In lediglich 430 Spielminuten zeigte er erst einmal, was er wirklich drauf hat: Volltreffer zu erzielen - und diese auf allen Linien.

Model-Freundin abseits des Platzes als Volltreffer

Denn sportlich ist die Blütezeit Matris möglicherweise schon vorüber. Neben seinen Klub-Stationen trug er auch sieben Mal mit voller Stolz das Teamtrikot der Squadra Azzurri.

Abseits des Platzes hat er privat aber längst seinen Volltreffer gelandet, denn mit seiner sexy Spielerfrau Federica Nargi stiehlt er vielen anderen die Show.

Seit 2009 ist der 32-Jährige mit dem Top-Model liiert, die Gazzetten reißen sich um das Traumpaar. Erst kürzlich brachte die 26-jährige Römerin die gemeinsame Tochter Sofia zur Welt.

Ablenkung genug für den jungen Familienvater, doch er muss sich auf seine Aufgabe bei Sassuolo konzentrieren. Denn für das Team aus der Emilia-Romagna ist der einstige Goalgetter der große Hoffnungsschimmer. Denn er weiß: "Wir wollen das Maximum sowohl in der Liga als auch in der Europa League herausholen."

Sassuolo-Coach wie Conte

Sassuolo unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von seinen bisherigen Stationen bei den Topklubs Juve, Milan oder Lazio. Trotzdem hat er sich mit dem Underdog längst angefreundet. Vor allem Trainer Eusebio Di Francesco hat es ihm angetan.

"Sassuolo ist ein organisierter Klub und Di Francesco ein Trainer mit klaren Ideen. Er hat etwas von Allegri und Conte - er erinnert mich aber ein bisschen mehr an Conte, da er sich auf das mechanisierte Spiel konzentriert, gewissenhaft in taktischen und physischen Belangen ist. Allegri ist jedoch ein besonderes Phänomen in der Leitung der Gruppe."

Von seinen Mitspielern traut er vor allem Sturm-Kollege Domenico Beradri, aktuell verletzt, den großen Durchbruch zu: "Mit seiner Qualität nähert er sich an einige Champions an, mit denen ich in der Vergangenheit zusammengespielt habe."

Dabei kann er auch von Matri einiges lernen. Abschreiben darf man den "Oldie" aber auf keinen Fall. Was Top-Stars im fortgeschrittenen Alter imstande sind zu leisten, bewiesen zuletzt nicht nur Luca Toni oder Francesco Totti.

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