"Keine Rachegelüste" bei Herzog gegen Österreich

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Für Rekord-ÖFB-Teamspieler Andreas Herzog stehen die EM-Qualifikationsspiele gegen Österreich nicht unter dem Zeichen "Revanche".

Bei "Talk und Tore" auf "Sky" beschreibt der 50-Jährige die Vorfreude auf die Duelle mit Österreich in der EM-Qualifikationsgruppe G: "Es freut mich natürlich, dass wir gegen Österreich spielen. Aber nicht wegen irgendwelchen Rachegelüsten, weil ich nicht Nationaltrainer geworden bin. Mir ist es lieber, wenn ich gegen eine Mannschaft spiele, die ich sehr gut kenne – das ist dann ein Vorteil."

Auf die Frage, ob Herzog mit einem Sieg gegen Österreich eine Art Genugtuung aufgrund vergangener Aktionen verspüren würde, antwortet dieser deutlich: "Nein. Ich möchte einfach den Weg mit meiner Mannschaft weitergehen."

Herzog: "Wir gehen mit breiter Brust in die Spiele"

Der Israel-Coach nimmt dabei die Außenseiter-Rolle in der Österreich-Gruppe gerne an: "Fakt ist, dass die Erwartungshaltung in Israel immer sehr hoch ist. Natürlich will jeder den anderen schlagen. Wir gehen schon mit einer breiten Brust in die Spiele und wollen den einen oder anderen überraschen."

Das israelische Nationalteam sieht der Ex-ÖFB-Kapitän auf einem guten Weg. Die Rolle des Teamchefs gefällt Herzog: "Es macht mir extrem viel Spaß. Es war von Haus aus eine Herausforderung. Am Anfang sind viele Dinge auf mich eingeprasselt, die ich zum Glück nicht verstanden habe, die haben mich auch nicht interessiert. Die Kritik war am Anfang schon sehr groß, das habe ich aber alles erst im Nachhinein gehört - das war aber auch irgendwie zu erwarten."

In seiner Mannschaft, der auch Salzburg-Goalgetter Munas Dabbur angehört, sieht Herzog viel Potenzial: "Mir war wichtig, dass ich mit meiner Mannschaft arbeiten kann, dass ich meine Philosophie einbringen kann. Das ist phasenweise ganz gut gelungen, phasenweise noch nicht so gut. Da müssen wir noch mehr Konstanz und Qualität hineinbringen, dann kann es auch in dieser Gruppe ganz gut ausschauen. Fakt ist, dass wir eine Mannschaft haben, die einen technisch sehr guten Fußball spielen kann."

Textquelle: © LAOLA1.at

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