eBundesliga: So lief die 2. Runde

 

Während die Wiener Austria und der Wolfsberger AC den perfekten Start in den Teambewerb der eBundesliga prolongieren wollen, war für die WSG Tirol und den SCR Altach Wiedergutmachung angesagt.

Im LAOLA1-Topspiel traf am Dienstag-Nachmittag der Trioler Thomas Grubauer auf Altach-Repräsentant Mert Buyar.

Alle anwesenden Personen unterzogen sich einem tagesaktuellen Antigen-Test und konnten ein negatives Ergebnis vorweisen. Abseits der zugewiesenen Plätze bewegten sich alle anwesenden Personen ausschließlich mit FFP2-Masken und erforderlichem Sicherheitsabstand.

Top-Spiel:

Thomas Grubauer kann das LAOLA1-Topspiel gegen Mert Buyar mit 4:1 für sich entscheiden und streift damit den zweiten Sieg der WSG Tirol im laufenden Bewerb ein. Im Gegensatz dazu warten die Altacher weiter auf ihren ersten vollen Erfolg.

Der für die Tiroler an den Start gehende Grubauer erlebt einen Fabelstart: Nach 22 Minuten steht es 3:0. Buyar kann zwar noch vor der Pause auf 1:3 verkürzen, spätestens mit dem 4:1 in der 79. Minute ist die Sache erledigt.

Buyars Teamkollegen können am Mittwoch Revanche nehmen: Karlo Bravka bekommt es mit WSG-Akteur Mustafi Arabaci zu tun, Julien Schuchter geht ins Duell mit Fatih Bulut.

Dienstag:

FC Admira – FK Austria Wien

Die Veilchen sind ihre ihre blütenweiße Weste los! Nach neun Punkten gegen Ried holt die Austria gegen die Südstädter sieben Zähler.

Austrias Marcel Holy und Armin Kamenjasevic gewinnen ihre Duelle mit Toni Stojanovic (3:0) und Michael Mattes (4:0) souverän. Filip Babic erobert mit dem 1:1 gegen Petar Radosavljevic aber den Ehrenpunkt für die Admira.

SK Sturm Graz – TSV Hartberg

Das Steirerderby wird zur klaren Angelegenheit für den SK Sturm. Nach sechs Punkten in Runde 1 gegen den SK Rapid, können die Grazer gegen den TSV Hartberg sieben Zähler erobern.

Wie schon im letztjährigen Duell ist Philipp Gutmann zu stark für die Hartberger. Er feiert mit 4:0 einen deutlichen Sieg gegen Rene Nussbaumer. Sein Teamkollege Ajdin Islamovic setzt sogar noch einen drauf und veranstaltet gegen Herbert Schachner mit 8:2 ein Schützenfest. Immerhin erobert Hartbergs Alla Echrin beim packenden 3:3 gegen Muhittin Yösavel einen Punkt.

SK Rapid Wien – SKN St. Pölten

Wie zu erwarten verläuft das Match zwischen dem SK Rapid und St. Pölten weitaus ausgeglichener als letzte Saison, als die Grün-Weißen alle Duelle gewinnen konnten.

Nach einer Nullnummer zwischen Mario Viska (SCR) und Furkan Cengiz (SKN/läuft seinem ersten Torerfolg im Turnier noch hinterher) endet auch das Match zwischen Dominik Lampacher (SCR) und Asko Muratovic (SKN) mit einem Remis (2:2). Rapids Nico Pankratz kann sich schließlich bei seinem ersten Saisoneinsatz 4:3 gegen Florian Prosser durchsetzen.

Mittwoch:

Red Bull Salzburg – SV Ried

Der eBundesliga-Neuling SV Ried schlägt sich gegen den regierenden Meister beachtlich und zeigt, dass die Innviertler kein Kanonenfutter in der Liga sind.

Zwar gewinnen die Salzburger alle drei Partien, holen das Maximum von neun Punkten und liegen damit nun punktegleich mit der Austria an der Tabellenspitze, die Rieder können jedes Duell aber knapp gestalten und jeweils ein Tor erzielen. Sercan Kara und Maximilian Mayrhofer schlagen Noah Geisböck und David Winter 2:1. Ihr Teamkollege Fabio Özelt freut sich über ein 3:1 gegen Rieds Jan Schwendtner. Ried bleibt damit zwar am Tabellenende, die deutliche Leistungssteigerung macht aber Hoffnung für die weiteren Runden.

WSG Tirol - SCR Altach

Wie schon gegen Salzburg kassiert der SCR Altach gegen die WSG Tirol erneut 10 Gegentore – erobert aber auch gegen den letztjährigen Vizemeister einen Zähler.

Diesmal ist es Julien Schuchter, dem das im Duell mit Fatih Bulut (1:1) gelingt. Mustafi Arabaci (WSG) schlägt nach seiner Niederlage in Runde 1 zurück und gewinnt diesmal spektakulär 5:4 im Match mit Karlo Bavrka (ALT), der nun schon 12 Gegentore in nur zwei Spielen kassiert hat. Mit Thomas Grubauers 4:1-Sieg im LAOLA1-Topspiel gegen Mert Buyar kommen die Tiroler auf sieben Punkte und arbeiten sich in der Tabelle auf Rang 5 vor, während Altach Zehnter bleibt.

Wolfsberger AC – LASK

Im torärmsten Duell der zweiten Runde können sich die Kärntner, wie letzte Saison, knapp gegen den LASK durchsetzen.

Sebastian Galic vom WAC trennt sich ebenso 1:1 von seinem Gegner Sandro Poschinger, wie Daniel Spajic (WAC) von Mahmut Gündüz (LASK). Das 1:0 von Kevin Iber (WAC) im Kampf mit Aleks Bejko (ASK) bedeutet den einzigen Dreier für den WAC.

Der WAC muss die Tabellenführung an die Wiener Austria abgeben und fällt hinter Red Bull Salzburg auf Rang drei zurück. Rapid schiebt sich am SKN St. Pölten vorbei auf Platz sieben, während die Admira auf den neunten Rang schlittert. Im Tabellenkeller verlässt Hartberg den letzten Platz, den nun die punktelose SV Ried innehat.

P. Verein S U N TD Punkte
1 Austria Wien 5 1 0 17 16
2 Red Bull Salzburg 5 1 0 11 16
3 Wolfsberger AC 4 2 0 9 14
4 Sturm Graz 4 1 1 13 13
5 WSG Tirol 3 1 2 3 10
6 LASK 2 2 2 0 8
7 SK Rapid 2 2 2 -2 8
8 SKN St. Pölten 1 3 2 -1 6
9 Admira 1 2 3 -7 5
10 SCR Altach 0 2 4 -11 2
11 TSV Hartberg 0 1 5 -18 1
12 SV Ried 0 0 6 -14 0
Textquelle: © LAOLA1.at

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