Liverpool schaltet Napoli doch noch aus

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Der FC Liverpool zieht am sechsten Spieltag der UEFA Champions League noch die Schlinge aus dem Kopf: Die "Reds" schlagen den SSC Napoli an der Anfield Road 1:0 und steigen aufgrund zweier mehr erzielter Tore in der Endabrechnung vor den Italienern, die in die Europa League wechseln, ins Achtelfinale ein.

Den Siegtreffer erzielt Salah aus spitzem Winkel (34.).

Dabei vergibt Liverpool vor allem nach Seitenwechsel zahlreiche Chancen auf einen höheren Sieg, während Milik in der Nachspielzeit alleine vor Alisson scheitert.

Rasantes Spiel trotz nur einem Tor

An der Anfield Road ist bereits der Beginn rasant. Denn bei Liverpool wirbelt der so gefährliche Dreiersturm um Mohamed Salah, Roberto Firmino und Ex-Salzburger Sadio Mane. Salah (7.) bzw. Marek Hamsik auf der Gegenseite (8.) haben die frühe Führung jeweils auf dem Fuß.

Die Engländer versuchen die Italiener mit Powerfußball zu überrollen, Virgil van Dijk ist zu motiviert: Nach einem heftigen Tackling gegen den Knöchel von Dries Mertens ist der Verteidiger mit einer Gelben Karte noch gut bedient (13.).

Liverpools Druck bleibt konstant enorm, die Süditaliener werden zu Fehlern gezwungen: Ein Tor von Mane zählt wegen Abseits richtigerweise nicht (23.), in der 34. Minute ist das Goldtor offiziell: Salah lässt Kalidou Koulibaly stehen und trifft zwischen die Beine von Goalie David Ospina.

Napoli wird nach dem Seitenwechsel gefährlicher, die "Reds" lassen aber wenig Nennenswertes zu - und verpassen ihrerseits öfters die mögliche Vorentscheidung. Ospina hält den italienischen Vizemeister gegen Salah (74.) und Mane (77.) im Spiel, zusätzlich schießen Van Dijk (Volley/78.) und Mane (87./94.) Großchancen vorbei.

In der 92. Minute wirft sich Liverpool-Keeper Alisson dem Lucky Punch durch Arkadiusz Milik erfolgreich entgegen.

Der Sieg in Gruppe C geht an Paris Saint Germain. Die Franzosen, die auch noch der Gefahr eines Ausscheidens ausgesetzt waren, fahren bei Roter Stern Belgrad ein lockeres 4:1 ein.

Cavani sorgt schon nach neun Minuten für ruhige Nerven, Neymar legt vor der Pause nach (40.). Zu beiden Toren liefert Mbappe die Vorarbeit.

Die Verkürzung durch Gobeljic (56.) ist nur zwischenzeitlicher Natur, Marquinhos macht per Kopf alles klar (74.). In der Nachspielzeit darf Mbappe schließlich auch einmal selbst netzen.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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