Arsenal-Legende Keown: Wenger am Tiefpunkt

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Arsene Wenger steht nach der 1:5-Klatsche des FC Arsenal beim FC Bayern im Zentrum der Kritik.

Zum wiederholten Male wird medial das Ende der mittlerweile 21 Jahre andauernden Ära des Franzosen in Nordlondon erwartet. Diesmal so ausdrücklich wie noch nie.

Klub-Legende Martin Keown spricht von einer "peinlichen" Vorstellung und sieht Wenger auf "seinem Tiefpunkt". Der "Telegraph" nennt mit Max Allegri (Juventus) und Eddie Howe (Bournemouth) zwei Favoriten auf seine Nachfolge.

Dixon: Habe ihn zum ersten Mal so gesehen

"Es wird an ihm liegen, die Entscheidung zu treffen. Diese Nacht hat offensichtlich gezeigt, dass sie noch notwendiger geworden ist", so Keown.

Der frühere Gunners-Verteidiger Lee Dixon, der mit dem 67-Jährigen sechs Jahre lang zusammengearbeitet hat, ist davon überzeugt, dass Wenger im Sommer seinen Sessel räumen wird. "Es ist zum ersten Mal der Fall, dass ich ihn gesehen und gedacht habe, er denkt, dass es an der Zeit ist."

Ein sofortiger Rauswurf wird allerdings nicht stattfinden. Wie am Donnerstag bekannt wird, fällt eine Entscheidung über seine Zukunft am Ende der Saison.

Keine Antworten

Wenger selbst macht aus der furchtbaren Vorstellung seiner Mannschaft kein Hehl: "Ich suche nicht nach Entschuldigungen. Wir haben alles falsch gemacht, alleine am fünften Tor ist das zu sehen."

Arsenal sei "auseinandergefallen", meint der Coach, der von einem "Albtraum" spricht. Diese defensiven Katastrophen sind bei den Gunners - gerade gegen große Gegner - längst keine Einzelfälle mehr.

"Wir wirkten, als hätten wir keine Antworten", so Wenger. Eine solche wird von ihm nun mehr erwartet denn je.



Textquelle: © LAOLA1.at

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