Salzburgs Wöber nimmt eigene Defensive in Schutz

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Red Bull Salzburg ist im Champions-League-Knaller am Mittwoch (ab 20:45 UHR im OOTB-Talk und ab 21:00 Uhr im LIVE-Ticker) beim amtierenden Champion Bayern München auf Wiedergutmachung aus. Die herbe 2:6-Pleite gegen die Münchner vor der Länderspielpause, sowie die jüngste 1:3-Schlappe gegen Sturm Graz setzen den "Bullen" zu.

Verteidiger Maximilian Wöber und sein Team wollen die vergangenen Niederlagen vergessen machen: "Wir wollen in München mit derselben Herangehensweise auftreten und zeigen, dass wir den Ausrutscher am Wochenende wiedergutmachen möchten."

Dabei nimmt der 22-Jährige auch die eigene Defensive in Schutz, obwohl er die zuletzt wieder lauter gewordene Kritik für berechtigt hält. "Es relativiert sich aber, wenn man sich die Spiele im Detail anschaut, wie wir 70 Minuten gegen Atletico und 80 Minuten lang gegen München verteidigt haben. Und vor allem, wenn man sieht, wie offensiv wir agieren und wie viele Tore wir schießen. Mit unserem Spiel ist es extrem schwierig, 90 Minuten nichts anbrennen zu lassen", sagt der Verteidiger.

"Wir vier da hinten sind die Hauptverantwortlichen"

Wöber gibt aber auch zu, dass man sicher Fehler gemacht hat und das Team sich verbessern müsse. "Gerade aus Standards haben wir in der Champions League zu viele Tore bekommen", betont der gebürtige Wiener.

"Wir vier da hinten sind natürlich die Hauptverantwortlichen, aber bei unserer Spielweise muss man die Defensivarbeit auf die gesamte Mannschaft beziehen." Und da agiere man in Umschaltsituationen "manchmal nicht konsequent genug und zu verspielt".

Angesprochen auf die erste Partie gegen David Alaba und Co. meint der ÖFB-Verteidiger rückblickend: "Wir haben den Bayern über 80 Minute einen richtig große Aufgabe gegeben. Am Ende ist es halt in die Hose gegangen. Das soll in diesem Ausmaß auf Champions-League-Niveau zwar nicht passieren, aber das sind eben auch die Bayern. Die spüren das, wenn der Gegner einen kleinen Knick bekommt."

"Haben eh den Luxus, rotieren zu können"

Auch das schwache 1:1-Remis der Bayern gegen sehr defensiv agierende Bremer blieb den Salzburgern nicht verborgen. "Werder hat das sehr gut gemacht, aber das ist nicht unsere Art Fußball zu spielen. Unsere Stärke ist die Offensive. Und gerade in der Champions League kann Bayern sicher ein Schäuferl nachlegen", sieht Wöber keinerlei Parallelen zur anstehenden Partie.

Aufgrund der hohen Belastungen erkennt der Wiener aktuell doch Verschleißerscheinungen: "Wir haben eh den Luxus, rotieren zu können. Wir freuen uns natürlich über viele Spiele, aber es zehrt schon am Körper."

Man könne das bei den großen Vereinen wie Liverpool, aber auch im eigenen Klub sehen: "Patson Daka, der eigentlich immer extrem fit ist, fällt mit einer gravierenderen Muskelverletzung aus. Das ist untypisch."

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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