"Wir vier da hinten sind die Hauptverantwortlichen"
Wöber gibt aber auch zu, dass man sicher Fehler gemacht hat und das Team sich verbessern müsse. "Gerade aus Standards haben wir in der Champions League zu viele Tore bekommen", betont der gebürtige Wiener.
"Wir vier da hinten sind natürlich die Hauptverantwortlichen, aber bei unserer Spielweise muss man die Defensivarbeit auf die gesamte Mannschaft beziehen." Und da agiere man in Umschaltsituationen "manchmal nicht konsequent genug und zu verspielt".
Angesprochen auf die erste Partie gegen David Alaba und Co. meint der ÖFB-Verteidiger rückblickend: "Wir haben den Bayern über 80 Minute einen richtig große Aufgabe gegeben. Am Ende ist es halt in die Hose gegangen. Das soll in diesem Ausmaß auf Champions-League-Niveau zwar nicht passieren, aber das sind eben auch die Bayern. Die spüren das, wenn der Gegner einen kleinen Knick bekommt."
"Haben eh den Luxus, rotieren zu können"
Auch das schwache 1:1-Remis der Bayern gegen sehr defensiv agierende Bremer blieb den Salzburgern nicht verborgen. "Werder hat das sehr gut gemacht, aber das ist nicht unsere Art Fußball zu spielen. Unsere Stärke ist die Offensive. Und gerade in der Champions League kann Bayern sicher ein Schäuferl nachlegen", sieht Wöber keinerlei Parallelen zur anstehenden Partie.
Aufgrund der hohen Belastungen erkennt der Wiener aktuell doch Verschleißerscheinungen: "Wir haben eh den Luxus, rotieren zu können. Wir freuen uns natürlich über viele Spiele, aber es zehrt schon am Körper."
Man könne das bei den großen Vereinen wie Liverpool, aber auch im eigenen Klub sehen: "Patson Daka, der eigentlich immer extrem fit ist, fällt mit einer gravierenderen Muskelverletzung aus. Das ist untypisch."