Salzburg gewarnt: Rijeka mit irrer Heimserie

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Wenn Red Bull Salzburg am Mittwoch (20:45 Uhr LIVE im LAOLA1-Ticker) um den fünften Aufstieg ins CL-Playoff (gibt es seit 2009) kämpft, ist Österreichs Meister auch mit einer imposanten Heimserie von Gegner HNK Rijeka konfrontiert.

Denn der regierende kroatische Champion hat seit über zwei Jahren (!) nicht mehr vor heimischem Publikum verloren - zuletzt am 16. Juli 2015 in der 2. Runde der Europa-League-Quali gegen Aberdeen mit 0:3.

Seither gab es in 43 Partien 35 Siege und acht Remis.

Dabei muss diese Serie gar nicht zwingend enden, Salzburg reicht nach dem 1:1 im Hinspiel etwa auch ein Unentschieden mit zwei geschossenen Toren, um weiterzukommen.

Rijekas stimmungsvolle Festung

In der vergangenen Saison feierte Rijeka im Stadion Rujevica, das eigentlich nur als Übergangslösung dient, 17 Liga-Siege, remisierte einmal und kassierte insgesamt nur acht Gegentreffer. Da war auch schon Ex-Austrianer Alexander Gorgon mit von der Partie. Der meinte vergangene Woche: "Wir sind seit einiger Zeit zu Hause ungeschlagen und haben die Fans im Rücken. Es ist eine kleine Festung."

Weil es die Anhänger zu einer Festung machen, wie Salzburg-Trainer Marco Rose weiß: "Für uns gilt es, in einem Stadion zu bestehen, in dem 6.000 Fans eine Stimmung wie 60.000 machen werden. Da ist es wichtig, von der ersten Minute an daran zu glauben, dass wir dort bestehen können. Das wollen wir nicht nur sagen, sondern von Beginn an zeigen."

Dank einer Zusatztribüne werden am Mittwoch sogar 8000 Fans im 2015 eröffneten Stadion dabei sein, in dem Ex-Austrianer Marin Leovac das allererste Tor erzielte. Bereits am Montag vermeldete Rijeka ausverkauft. Der angekündigte Neubau des Stadions Kantrida, das sich am Fuße einer steilen Felswand befindet, lässt weiter auf sich warten.

Duje Caleta-Car will nach dem Zagreb-Drama 2016 nicht noch einmal gegen einen Klub aus seinem Land ausscheiden: "Wir wissen, dass uns ein schwieriger Gegner und eine heiße Atmosphäre erwarten. Aber wir glauben an unsere Möglichkeiten und Fähigkeiten. Wir brauchen aber ein optimales Spiel, um in die nächste Runde zu kommen."


Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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