RBS-Youngster setzt Duftmarke

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Mit einem 3:0 im Rückspiel zu Hause gegen Hibernians FC (Hin: 3:0) hat der FC Red Bull Salzburg die Pflicht in der 2. CL-Quali-Runde souverän erfüllt (Spielbericht).

"Es hat mir gut gefallen, wie die Mannschaft bis zum Ende einen sauberen Auftritt heruntergespielt hat. Wir wissen aber auch, dass nun ein anderes Brett kommt", sagt Trainer Marco Rose nach dem Spiel im "ORF".

Gegen die Malteser haben auch die neu reingekommenen Spieler gezeigt, dass Rose auf sie zählen kann, allen voran auf Youngster Hannes Wolf.

Wirbelwind Wolf

Neben dem 18-Jährigen rutschten gegenüber dem Hinspiel vier weitere Spieler in die Startelf: Cican Stankovic, Christoph Leitgeb, Marc Rzatkowski und Fredrik Gulbrandsen.

Erster hielt den Kasten sauber, Zweiterer sorgte für einen Assist, die beiden Letzteren erzielten jeweils ein Tor. Hannes Wolf hinterließ auch ohne einen Assist oder ein Tor einen bleibenden Eindruck.


Hinter den Spitzen zog der Steirer die offensiven Fäden und vergab einige guten Chancen. "Ich denke, wir haben ein super Spiel gemacht. Die Leistung der ganzen Mannschaft hat überzeugt", bleibt Wolf am Boden.

"Der Trainer kennt mich von der Youth League, weiß, was ich kann, aber der Kader ist sehr groß, das ist auch wichtig für die drei Bewerbe. Jeder wird zu seinen Einsätzen kommen", so der Offensivspieler, der mit seinem Trainer im April sensationell die UEFA Youth League gewann.

Rose: "Hannes bekam das Vertrauen, weil er ordentlich gearbeitet hat. Das ist der Weg. Aber man muss auch mit Widerständen umgehen." Der Deutsche hält allgemein fest: "Aktuell geht die Tendenz dahin, dass junge Spieler viel einfordern. Aber sie müssen erst über einen längeren Zeitraum nachweisen, dass sie in die Mannschaft gehören."

Leitgebs Mahnung

Nun wollen beide auch bei den Großen europäisch reüssieren. Da gilt es dann auch, die Top-Chancen zu verwerten, die gegen Hibernians teilweise vergeben wurden. Rose: "Wenn man was kritisieren kann, dann die Chancenverwertung, aber diese Chancen muss man sich auch erst einmal erspielen. Fredi (Gulbrandsen, Anm.) wird von seiner Chance sicher noch träumen."

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Der Coach freute sich aber für den Norweger, dass er wie im Cup getroffen hat. Auch über Marc Rzatkowskis Tor ("War schon in Deutschlandsberg ein belebender Faktor") und Christoph Leitgebs 90 Minuten auf dem Feld.

Zuletzt absolvierte der 31-Jährige im Sommer 2015 ein gesamtes Spiel.

"Es war sehr schön, nach so langer Zeit wieder über 90 Minuten auf dem Platz zu stehen, am Schluss ist mir etwas die Kraft ausgegangen", so der Routinier, der auch mahnte. "Wir haben 30 Minuten gut gespielt, dann mit der Hacke zu spielen begonnen. Mit einfachen Mitteln sind wir durchgekommen. Wir müssen die Chancen machen."

Denn HNK Rijeka mit ÖFB-Legionär Alexander Gorgon ist freilich ein anderes Kaliber.

Rose: "Wir wissen, dass sie sehr gut sind, eine Mannschaft mit viel Potenzial, mit acht Nationalspielern, das sagt schon viel. Gavranovic hat in Deutschland gespielt (Schalke und Mainz, Anm.). Da kommt einiges auf uns zu. Aber solche Spiele wollen wir auch."

Und geht es nach Hibernians-Legionär Martin Kreuzriegler, haben die "Bullen" auch gute Chancen. Denn der Oberösterreicher hielt fest: "Salzburg ist die zäheste Mannschaft, gegen die ich je gespielt habe."


Textquelle: © LAOLA1.at

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