Nagelsmann: "Paris hat kaum etwas selbst rausgespielt"
Der parierte Strafstoß des ungarischen Teamtorhüters war es nämlich, der einen kompletten Leipzig-Fehlstart ins Spiel verhinderte. Ohne Konrad Laimer, der weiterhin an seinem Comeback schuftet, aber mit Marcel Sabitzer kam mit Fortdauer der ersten Halbzeit Ordnung in den Aufbau.
"Paris hat kaum etwas selbst rausgespielt", analysiert Nagelsmann. "Aber unsere Einladungen haben uns das Leben zunächst schwer gemacht. In der restlichen Spielzeit haben wir uns dann gefangen und deswegen auch klar gewonnen."
Mit diesem Statement des 33-jährigen Trainers geht auch Kapitän Sabitzer d'accord. "Wir haben nach dem Rückstand und dem Elfmeter Moral gezeigt, sind zurückgekommen und hatten gute Chancen. Ich würde sagen, wir haben den Sieg verdient!"
Sabitzer: "Hinten waren wir ein bisschen zu anfällig"
Alles in eitler Wonne ist mit diesen drei wichtigen Punkten, die die Leipziger im Kampf um das Achtelfinale gut gebrauchen können, aber nicht. Laut Sabitzer gibt es an bestimmten Stellen noch einige Schrauben zu drehen.
"Wenn man den schlechtesten Start, den man sich nur vorstellen kann, erwischt, wird es schwierig. Vor allem auf diesem Niveau und bei solch einem Gegner", so der 26-jährige ÖFB-Legionär. "Hinten waren wir ein bisschen zu anfällig, was wir sofort abstellen müssen."
Je schneller die Leipziger ihre Anfälligkeit in der Defensive in den Griff bekommen, desto besser, schließlich wartet ein schwieriges Programm. Am Samstag empfangen die "Bullen" den SC Freiburg (ab 15:30 Uhr im LIVE-Ticker), ehe es nach der Länderspielpause zu Eintracht Frankfurt mit Adi Hütter, Martin Hinteregger und Stefan Ilsanker geht.
Danach folgt bereits das zweite Duell gegen PSG im Parc de Princes, wo sich die Top-Stars Neymar und Mbappe wieder fit melden könnten. "Es wird ein anderes Spiel, weil manche Spieler zurückkommen werden. Dass es in Paris schwer wird, liegt auf der Hand, aber wenn wir so spielen wie in der zweiten Hälfte ist alles möglich."