Gleichzeitig wirkte Adeniran in vielen seiner Aktionen noch sehr "roh" und vergab unzählige Chancen. Zur Saison 2025/26, speziell ab dem Zeitpunkt, als Dietmar Kühbauer als Trainer übernahm, schien sich einiges zu bessern.
Adeniran sagt dazu: "Ich habe immer gewusst, dass Gott mich mit der nötigen Fähigkeit gesegnet hat. Es ging nur darum, es am Feld umzusetzen."
"Samu kann viele Dinge gut, im ersten Jahr hat er sie nicht gut gemacht. Als ich gekommen bin, habe ich versucht, jeden Spieler ins Boot zu holen und ehrlich zu analysieren. Für mich ist sehr wichtig, dass jeder Spieler weiß, was mir gefällt und was nicht", erläutert Kühbauer.
Traumtor mit dem "Gasfuß"
"Den rechten Fuß hat er eigentlich nur zum Gas geben. Früher hätte er das nie gemacht."
Seine offensichtlichste neue Stärke ist seine Kaltschnäuzigkeit. Am Dienstag traf er zunächst wunderbar mit der Innenseite seines starken linken Fußes und erzielte das Goldtor in der Verlängerung schließlich aus recht großer Distanz mit dem Rechten.
"Auch das hat er gelernt, den rechten Fuß hat er eigentlich nur zum Gas geben. Früher hätte er das nie gemacht, das ist auch eine Weiterentwicklung seiner fußballerischen Qualität", schwärmt sein Trainer.
Gänzlich zufrieden ist der Burgenländer mit Adeniran aber nicht: "Ich bin schon sehr heiß, dass er den Elfer verschossen hat, weil das hat bei uns die Pumpen schneller arbeiten lassen."
"Werde meinen Kindern eines Tages sagen können..."
Vielleicht bekommt der US-Amerikaner ja in der Champions League eine Chance auf Wiedergutmachung und gleichzeitig die Möglichkeit, sich spät aber doch noch für einen Transfer in eine Top-Liga zu empfehlen.
Einen Wunschgegner hat Adeniran keinen. "Egal, gegen wen wir gezogen werden, es wird ein Weltklasse-Team sein. Ich werde meinen Kindern eines Tages sagen können, dass ich gegen ein solches Team gespielt habe."
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