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Kühbauer noch acht Mal im Anzug - "Meine Frau hat schon Angst"
Der Burgenländer darf seinen feinen Zwirn noch mindestens acht weitere Male überstreifen, nachdem der LASK sensationell in die Champions League einzog.
von Simon Urhofer
Jetzt ist Dietmar Kühbauer also auch noch Champions-League-Coach.
Der Burgenländer, der in Österreich mittlerweile auch als Trainer alles erreicht hat, was man eben erreichen kann, darf sich nun mit den ganz großen seiner Zunft messen.
Der Einzug in die "Königsklasse" ist der vorläufige Höhepunkt von Kühbauers persönlichem Märchen, welches im Oktober 2025 mit seiner Rückkehr nach Linz begann.
"Wie ein Hollywood-Film"
"Das ist wie ein Hollywood-Film. Du kommst hier her, eigentlich sind wir am Boden, dann gewinnen wir den Cup und auf einmal haust du die Meisterschaft auch noch hinten nach. Wenn du sowas erreichst, bemerkst du oft, dass die Spieler den Zug verlieren", freut sich der 55-Jährige, dass sein Team bisher nahtlos an die Doublesaison 2025/26 anschließen konnte.
Gegen Celtic habe seine Mannschaft "ihr Meisterstück abgelegt. Was sie heute gemacht haben, war hohe Latte".
Fescher neuer Look
Für Kühbauer bedeutet der Einzug des LASK in die "Königsklasse", dass er zumindest acht weitere Male seinen feschen neuen Anzug an der Seitenlinie präsentieren darf, den er für das Champions-League-Playoff erstmals überstreifte.
"Ich schau gut darin aus, so selbstbewusst bin ich schon. Meine Frau hat eh schon ein bisschen Angst. Aber ich bin super zufrieden mit ihr. Der Anzug wird weiter getragen und meine Frau werde ich auch noch zehn bis 15 Jahre haben - wenn ich noch so lange lebe", so Kühbauer in gewohnter Manier.
Darum verschwand Kühbauer nach Abpfiff direkt in die Kabine
Direkt nach Spielende auf der Gugl verschwand der Erfolgscoach - wie gewohnt - sofort in die Katakomben der Raiffeisen Arena. Was hinter diesem Ritual steckt?
"Ich freue mich lieber für mich selbst in der Kabine, die Jungs können sich draußen abfeiern lassen. Für mich ist es nicht so wichtig, dass ich oft im Bild bin."