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Kühbauer: Darauf wird es im CL-Playoff-Hinspiel ankommen

Die Linzer kämpfen um den erstmaligen Einzug in die Champions League. Trainer Kühbauer fordert dabei einen mutigen Auftritt bei Celtic Glasgow.

Kühbauer: Darauf wird es im CL-Playoff-Hinspiel ankommen Foto: © GEPA
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Der sensationelle Fußball-Meistertitel hat dem LASK die Chance auf einen historischen Erfolg eröffnet.

Die Linzer wollen sich erstmals für die Champions League qualifizieren und den Grundstein dafür am Mittwoch (ab 21.00 Uhr im LIVE-Ticker und live bei Canal+) legen. Die Mannschaft von Didi Kühbauer gastiert im Play-off-Hinspiel bei Celtic Glasgow.

Der schottische Meister kann im Celtic Park auf 60.000 Fans zählen und gilt als leichter Favorit. Das Rückspiel steigt nächsten Dienstag in Linz.

Mit Klarheit um Trainer Kühbauer, der seinen Vertrag bis 2029 verlängert hat (hier nachlesen >>>), und viel Selbstvertrauen sind die Linzer nach Glasgow aufgebrochen.

Kühbauer will guten Start in die Partie

Der LASK ist mit drei Siegen in drei Spielen perfekt in die Bundesligasaison gestartet, die breite Brust können sie bei der beeindruckenden Atmosphäre gut brauchen.

"Leise wird es garantiert nicht werden, aber das ist genau das, warum wir Fußball spielen. Jeder Spieler träumt von internationalen Spielen, jeder Spieler träumt davon, in solchen Stadien zu spielen. Aber träumen wird zu wenig sein. Wir müssen die Träume beiseitelegen und uns so fokussieren, dass wir da ein gutes Ergebnis erzielen. Es wird so sein, dass Celtic die Leute am Anfang hinter sich bringen will. Wir müssen die ersten 15 Minuten überstehen, ich bin überzeugt, dass die Jungs das schaffen werden", erklärte Kühbauer.

Geldregen winkt

Die Linzer wollen ihre dritte Chance auf die Königsklasse nutzen. 1965 war gegen Gornik Zabrze in der Vorrunde Endstation, 2019 scheiterte man im Play-off gegen FC Brügge mit gesamt 1:3.

Der Lohn wäre ein Geldregen wie noch nie in der Klubgeschichte, allein an Startgeld gibt es 18,62 Millionen Euro. Um zu bestehen, fordert Kühbauer einen mutigen Auftritt. "Nur zu verteidigen wäre dort nicht das Allerbeste. Wir brauchen eine ausbalancierte Leistung. Wir wollen uns nicht verstecken, da brauchen wir mutige Spieler, da brauchen wir einen Tick mehr als zuletzt, obwohl wir alle drei Spiele in der Liga gewonnen haben", betonte der Coach.

Celtic peilt die 14. Teilnahme an

Die Atmosphäre, der finanzielle Background mit einem Marktwert des Kaders von 116,5 Mio. Euro (Transfermarkt.at) und die internationale Erfahrung sprechen für die Schotten. "Celtic steht grundsätzlich von ihren Möglichkeiten über uns. Deshalb sind sie schon leichter Favorit", sagte Kühbauer. Celtic peilt die 14. Teilnahme an der Champions League an.

Die "Bhoys" spielten zuletzt von 2022/23 bis 2024/25 dreimal in Serie per Fixplatz in der Königsklasse. Mussten sie in die Qualifikation, sieht die Bilanz aber trüb aus. Seit einem Erfolg gegen Astana 2017 ist Celtic in allen fünf Versuchen gescheitert, die Königsklasse via Qualifikation zu erreichen. AEK Athen, CFR Cluj, Ferencvaros Budapest, FC Midtjylland und Kairat Almaty waren die Stolpersteine.

Meistermacher O'Neill

Dass der Meistertitel der vergangenen Saison wie stets seit dem FC Aberdeen 1985 in Glasgow (Celtic oder Rangers) blieb, ist nicht zuletzt der nordirischen Trainerlegende Martin O'Neill zu verdanken.

Der 74-Jährige hatte Anfang Jänner den nur 33 Tage amtierenden Wilfried Nancy abgelöst und die Aufholjagd mit einem Sieg im letzten Saisonspiel gegen das bis dahin führende Heart of Midlothian gekrönt. Mit dem 56. Meistertitel setzte sich Rekordchampion Celtic vom Stadtrivalen Rangers (55) ab.

Im Sommer hat der Club den Belgier Arne Engels um über 25 Mio. Euro an West Ham United abgegeben, auch der Japaner Daizen Maeda ging. Prominentester Neuer ist der Däne Kasper Högh von Bodö/Glimt.

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