BVB-Boss Watzke dachte nach Anschlag an Rückzug

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In einem Interview mit dem Magazin "Spiegel" erklärt BVB-Geschäftsführer Joachim Watzke, dass er nach dem Anschlag auf den Team-Bus über einen Rückzug aus der Champions League nachgedacht hatte.

"Ich habe kurz überlegt, ob wir uns nicht ganz aus dem Wettbewerb verabschieden sollen", so Watzke. "Aber dann wäre es für die Täter ein Sieg gewesen", erklärt er, warum davon Abstand genommen wurde.

Watzke erklärt zudem, dass er glaubt, dass "man nicht explizit Borussia Dortmund schaden wollte. Es war vielmehr ein Anschlag auf die Bundesrepublik Deutschland."

In einer Ansprache vor der Mannschaft habe er erklärt, dass jeder Spieler selbst über einen Einsatz im Viertelfinal-Hinspiel gegen den AS Monaco entscheiden könne. "Wenn einer sich nicht in der Lage fühlt zu spielen, dann kann er das dem Trainer sagen. Und ich habe auch gesagt: Von uns hätte es vollstes Verständnis gegeben und jede Form der Unterstützung. Jede!"

Der Klub stellt den Spielern bei der Aufarbeitung Hilfe durch Experten zur Verfügung.

Textquelle: © LAOLA1.at

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