Rapid rehabilitiert sich bei Admira

 

Dem SK Rapid Wien gelingt die Wiedergutmachung für die verpatzten letzten Wochen und geht mit einem 1:0-Auswärtssieg bei Admira Wacker am 12. Bundesliga-Spieltag in die Winterpause.

Rapid ist in der Südstadt von der ersten Minute an tonangebend. Bereits in der 9. Minute trifft Thorsten Schick nach einer schönen Einzelaktion die Stange. Kurz darauf sind die Hütteldorfer wieder knapp dran, doch auch Ercan Kara schießt aus kurzer Distanz nur an die Latte (16.).

Wenige Minuten später ist es dann aber soweit mit der Führung für Rapid. Taxiarchis Fountas bringt den Ball von der rechten Flanke in den Sechzehner, Ercan Kara wird im Zentrum komplett alleine gelassen und köpft ein (20.).

Das Bild ist auch in der zweiten Halbzeit unverändert, zwar stabilisiert sich die Admira ein wenig, Möglichkeiten findet aber weiterhin fast ausschließlich Rapid vor. Die beste Chance auf die Entscheidung, ein Schuss von Taxiarchis Fountas, kann jedoch von Andreas Leitner entschärft werden.

Rapid schiebt sich in der Tabelle somit wieder vorübergehend am LASK vorbei auf Platz drei (24 Pkt.). Die Admira geht hingegen als Tabellenletzter in die Winterpause (7 Pkt.).

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Rapid trifft zu Beginn zwei Mal das Gehäuse

Kühbauer nahm im Vergleich zum 2:6-Debakel im Cup-Achtelfinale in Salzburg zwei Umstellungen vor, das neue defensive Mittelfeld wurde von Dejan Petrovic und Lion Schuster gebildet. Srdjan Grahovac musste wegen einer Sprunggelenksverletzung passen, Abwehrspieler Leo Greiml saß vorerst auf der Bank. Bei den Niederösterreichern standen mit Stephan Auer, Erwin Hoffer und Dominik Starkl drei Ex-Rapidler in der Startelf.

Die erlebten hautnah mit, wie die Rapidler in der BSFZ Arena von Anpfiff weg das Heft in die Hand nahmen, zuerst allerdings noch Pech im Abschluss hatten. Thorsten Schick knallte den Ball nach schöner Einzelaktion mit links an die Stange (9.), Kara scheiterte mit einem kuriosen Außenrist-Abschluss nach Schuster-Zuspiel an der Latte (16.).

Bei dessen zweiter Chance fehlte die Kaltschnäuzigkeit nicht mehr. Der 24-jährige Stürmer konnte nach Fountas-Flanke aus bester Position unbedrängt einköpfeln. Die Admiraner kamen vor der Pause nicht einmal im Ansatz zu einer Chance, waren an Harmlosigkeit kaum zu überbieten.

Spannung bis zum Schluss

Nach Wiederbeginn wurden die Hausherren etwas aktiver, gefährlicher blieben aber die Wiener. Admira-Goalie Andreas Leitner bewahrte sein Team bei einer Doppelchance von Kara und Fountas (62.) mit Paraden vor einem höheren Rückstand.

Ein Abschluss von Marcel Ritzmaier verfehlte das Tor doch deutlich (66.). Erst in der 80. Minute fand die Admira durch Marco Hausjell die erste nennenswerte Chance vor, der Offensivspieler schoss aber aus guter Position drüber (80.). Da war Kara nicht mehr am Platz, er musste, nachdem er von Emanuel Aiwu ordentlich am Fuß getroffen worden war, ausgetauscht werden.

Rapid kehrte im 150. Bundesliga-Duell mit der Admira nach drei sieglosen Pflichtspielen mit zwei Niederlagen in Folge auf die Siegerstraße zurück. Die Südstädter überwintern nach sieben Niederlagen in den jüngsten acht Runden als Tabellen-Schlusslicht.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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