Stammelf kehrt gegen Hartberg zurück
Nach der Rotation gegen Arsenal konnte Rapid-Trainer Didi Kühbauer auf den Großteil seiner Stammelf zurückgreifen. Die legte einen Blitzstart hin. TSV-Torhüter Rene Swete wehrte einen Schuss von Ercan Kara direkt vor die Beine von Arase ab, der nach 70 Sekunden nur noch einschießen musste.
Rapid hatte danach das Spiel souverän im Griff, ließ in der ersten Hälfte keine Chance der Steirer zu und traf auch mit dem zweiten gefährlichen Vorstoß. Nach herrlichem Pass von Maximilian Ullmann zog Kara alleine auf Swete zu, scheiterte zunächst am Torhüter, verwertete aber den Abpraller per Kopf.
Kurz vor der Pause kam es noch schlimmer für die Hartberger. Nimaga, der in der 22. Minute eine ungerechtfertigte Gelbe Karte erhalten hatte, wurde mit Gelb-Rot ausgeschlossen.
Rapid auch in Durchgang zwei überlegen
Mit zehn Mann kämpften die Heimischen beherzt und wurden in der 66. Minute auch belohnt. Thomas Rotter traf mit der ersten Hartberger Chance, allerdings war ihm der Ball an die Hand gesprungen.
Kurz davor und danach haderte Rapid bei einem Kara-Tor und einer Arase-Chance mit knappen Abseitsentscheidungen, bei der nächsten knappen Situation blieb der Pfiff zurecht aus.
Nach einem abgewehrten Demir-Schuss schob Arase zum Endstand ein. Für Rapid war es der erste Bundesliga-Sieg nach zuletzt zwei Remis und einer Niederlage.