Sturm lässt in Hälfte eins Chancen liegen
Die Austria bemüht sich bei guter Stimmung auf den mit 9.731 Zuschauern gefüllten Ränge sichtlich, für Akzente zu sorgen. Christoph Monschein versucht in der 13. Minute eine erste Torannäherung von der Strafraumgrenze. Abgesehen vom Topstürmer der Wiener strahlen dessen Nebenleute aber wenig Gefahr aus.
Sturm verschafft sich Vorteile, wenn die ballsichereren Grazer mit Tempo durchs Mittelfeld kommen - und erarbeitet sich klare Chancen auf die Führung. So taucht Stefan Hierländer alleine vor Patrick Pentz auf, der starke Austria-Keeper pariert aber mit der Hand (26.).
Nach dem anschließenden Eckball schießt Ivan Ljubic aus der Drehung vorbei. Glück haben die Wiener in der 34. Minute. Thorsten Röcher wird aus bester Position wegen Abseits zurückgepfiffen, der Angreifer steht bei Ballabgabe aber auf gleicher Höhe mit Austrias Florian Klein.
Austria geht in Führung
Bei der Austria bleibt Monschein Alleinunterhalter, entwischt allen Grazern, scheitert aus spitzem Winkel aber an Jörg Siebenhandl (32.). Da dem LASK gegen Hartberg in der zweiten Halbzeit die Wende gelingt, bleibt die Austria im Rennen. Die Partie wird ruppiger, spielerisch bleibt die Qualität überschaubar.
Der Austria fehlt weiter Durchschlagskraft, um die Defensivreihe der Grazer zu knacken. Ein weiter Pass von Dominik Fitz auf Sarkaria soll die Pattstellung schließlich auflösen. Der Flügelspieler entwischt Gegenspieler Hierländer und lupft den Ball über Siebenhandl ins Tor.
Hitzige Schlussphase
Die Austria hätte die Partie danach durch Thomas Ebner entscheiden können, der Mittelfeldabräumer schießt nach idealem Assist von Fitz aber deutlich über die Latte (75.). Sturm setzt nur noch auf die Offensive und wird belohnt.
Nach Vorarbeit der ebenfalls eingewechselten Kevin Friesenbichler und Jakob Jantscher kann Balaj Pentz aus kurzer Distanz doch bezwingen. Der Schlussmann der Wiener hatte sich zuvor bei einem Kiteishvili-Kopfball (79.) und einem Schuss von Jantscher (84.) ausgezeichnet.