Wacker Innsbruck bleibt Letzter

 

Der FC Wacker bleibt das Schlusslicht der österreichischen Bundesliga. Die Tiroler müssen sich in der 26. Runde in der Qualifikationsgruppe beim SV Mattersburg 1:3 geschlagen geben.

Die Innsbrucker starten gut in die Partie, doch die Burgenländer gehen in der 26. Minute durch ihre erste echte Chance in Führung - Alois Höller leitet einen Angriff mit einem Pass auf Andreas Gruber ein, sprintet in den Strafraum und verwertet dort das Zuspiel seines Kollegen.

In der 70. Minute ist der Routinier dann eher die tragische Figur - er foult Cheikhou Dieng klar außerhalb des Strafraums, dennoch entscheidet Referee Alexander Harkam auf Elfmeter. Zlatko Dedic verwertet den Strafstoß souverän.

Dennoch bleiben die drei Punkte im Burgenland: Aus einem Fran-Einwurf heraus leitet Höller den Ball in die Mitte weiter, wo sich Nedeljko Malic Platz verschafft und per Kopf zur neuerlichen Führung trifft (90.). In der Nachspielzeit macht Andreas Kuen mit dem dritten Tor dann endgültig alles klar.

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Der FC Wacker ist somit schon seit drei Runden sieglos, die Burgenländer indes haben nun schon seit sechs Heimspielen nicht mehr verloren.

Toller Wacker-Start

Wacker überrannte Mattersburg in der Anfangsphase förmlich.

Tino Casali musste zunächst einen Freistoß von Roman Kerschbaum abwehren, dann verfehlte der trotz einer Knöchelverletzung eingelaufene Cheikhou Dieng nach dem anschließenden Eckball knapp - beides innerhalb der ersten beiden Minuten. In der 4. Minute rettete Höller bei einer Dedic-Hereingabe.

Die Mattersburger fanden im weinroten Auswärtstrikot nach gut zehn Minuten besser in die Partie. Vorerst schaffte es die Mannschaft von Trainer Klaus Schmidt aber nicht, in gefährliche Situationen zu kommen. Die Tiroler agierten mutig, standen allerdings oft sehr hoch, was dem Heimteam bei Ballverlust immerhin die Möglichkeit zu Kontern gab.

Falscher Elfer-Pfiff

Beim 1:0 war Andreas Gruber auf der rechten Seite die treibende Kraft. Nach seinem Zuspiel hatte Höller, der die Aktion nach einer Wacker-Ecke auch eingeleitet hatte, keine Mühe, den Ball aus wenigen Metern einzuschieben.

Nach der Pause bemühte sich Mattersburg um mehr Kontrolle im Spiel, was aber nur teilweise gelang. Innsbruck blieb gefährlich, Christian Klem verzog in der 62. Minute. Beim Elfmeter in der 70. Minute erwies sich Alexander Harkam jedoch als gnädiger Schiedsrichter, denn Dieng setzte vor der Strafraumlinie zum Flug an.

Am Ende fiel das aber nicht ins Gewicht, da die Schmidt-Truppe in der Schlussphase spät, aber doch noch den Drive nach vorne fand und die drei Punkte einsackte

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Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang»

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