Heraf: "Müssen demütig bleiben"

Heraf: Foto: © GEPA
 

Die SV Ried hat endlich das Siegen wieder erlernt. Unter Miron Muslic noch ein absolutes Fremdwort, setzt es seit der Übernahme von Andreas Heraf als Interimstrainer bereits im zweiten Spiel in Folge einen vollen Erfolg.

Nachdem der Start in die Qualifikationsgruppe mit einem 3:2-Sieg in Hartberg höchsterfreulich aus Rieder Sicht begann, kann am Samstag mit einem 2:0-Sieg bei der Admira sofort der nächste Dreier nachgelegt werden (Spielbericht >>>).

"Ich habe eine gute Mannschaft zur Verfügung. Ich glaube, die Jungs haben das Zeug dazu, die Liga zu halten. Das ist unser erklärtes Ziel", meint Andreas Heraf nach dem Spiel gegenüber "Sky".

Dass es nun auf einmal zu laufen beginnt in Ried, macht Heraf an seinen Spielern fest. "Wir haben einen klaren Plan, wie wir spielen wollen und die Jungs ziehen alle - da muss ich alle dazuzählen, auch die auf der Bank und die zuhause - zu 100 Prozent mit. Das sieht man auch auf dem Platz."

Heraf: "Jeder Punkt wird wichtig sein"

"Wir müssen genau so weitermachen, wie in dieser Woche. Konsequent arbeiten, demütig sein, nicht glauben, dass die Bäume in den Himmel wachsen. Es ist eine schwierige Qualigruppe, da kann es jeden erwischen. Jeder Punkt wird wichtig sein am Ende", gibt Heraf die Marschroute vor.

Marcel Ziegl, der Ried mit seinem Führungstor gegen die Admira auf die Siegerstraße brachte, kann sich den großen Umschwung im Innviertel nicht wirklich erklären. "Fußball kann man oft nicht erklären. Wir waren davor auch immer sehr knapp dran. Wir haben jetzt ein paar Sachen verändert. Haben uns eingeschworen auf das untere Playoff. Wir haben nur Kleinigkeiten verändert und jetzt hat es gut funktioniert", so Ziegl.

Nach dem Treffer von Ziegl legte auch noch Marco Grüll per absolutem Traum-Freistoß einen weiteren Ried-Treffer nach."Wenn man sagt, dass die Admira in der ersten Halbzeit besser war, dann aber nur über Standards. Wir hatten in der ersten Halbzeit die Chancen um in Führung zu gehen, aufgrund der zweiten Halbzeit war es dann auch verdient. Du brauchst auch Spielglück, ich denke aber, dass das ein verdienter Erfolg war. Das nehmen wir gerne mit", beschreibt Heraf das Spiel.

Admira enttäuscht: "Extrem ärgerlich"

Auf Seiten der Admira, die mit zehn Punkten am Tabellenende schmort, zeigt man sich nach Spielende, vor allem wegen der beachtlichen ersten Hälfte, doch sehr enttäuscht.

"Ich glaube, wir haben in der ersten Halbzeit alles im Griff gehabt, leider gute Möglichkeiten vergeben. Zweite Halbzeit war leider ein ganz ein anderes Bild im Vergleich zur ersten Hälfte. Wir haben da nicht ins Spiel gefunden", findet Admira-Keeper Andreas Leitner.

"Es ist extrem ärgerlich, wenn es zweimal so einschlägt. Ganz egal, was das für Tore waren, ist es extrem ärgerlich", spricht Leitner die Traumtore der Rieder an.

Was den Rest der Saison angeht, ist man in Maria Enzersdorf nach wie vor guter Dinge. "Ich bin nach wie vor positiv, dass wir das in die richtige Richtung lenken", so Leitner.


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