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Wimmer: "Wollte weg aus Kärnten"

Der WAC-Kapitän ist aktuell wegen eines Kreuzbandrisses außer Gefecht. Schlimmer hätte es kaum kommen können für den 31-Jährigen.

Wimmer: "Wollte weg aus Kärnten" Foto: © GEPA

Der Wolfsberger AC durchlebt aktuell eine Talfahrt. Mit fünf Punkten ist man nur Tabellenletzter der ADMIRAL Bundesliga.

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Zuletzt setzte es eine 0:3-Niederlage gegen den SCR Altach. All das musste der WAC ohne Kapitän Nicolas Wimmer durchleben. Der 31-Jährige fehlt seit Anfang September, nachdem er sich im UNIQA ÖFB-Cup gegen Parndorf das Kreuzband im linken Knie riss.

"Ich habe so geschrien und geweint. Die Schmerzen waren so extrem", erinnert sich Wimmer im Gespräch mit der "Krone" zurück.

Wimmer wollte einfach nur weg

"Wieso ich? Wieso zum dritten Mal? Wieso in einer Phase, in der ich Kapitän geworden bin und alles passt? Alles für so ein wertloses Cup-Spiel. Es tut extrem weh", ärgert sich Wimmer rückblickend unglaublich über den dritten Kreuzbandriss seiner Karriere, den ersten im linken Knie.

Kurz nach der Verletzung wollte er einfach nur Abstand: "Ich wollte keinen mehr sehen, mit keinem mehr reden, weg aus Kärnten, nur bei der Familie sein. Daher sind wir alle nach Steyr."

Mittlerweile hat Wimmer seinen Blick wieder nach vorne gerichtet. Kommende Woche startet der Innenverteidiger seine Reha in Innsbruck.

Kapitän nimmt WAC-Kollegen in die Pflicht: "Das muss sich ändern"

Die aktuelle Misere seines Vereins habe er natürlich auch mitverfolgt.

"Gefühlt treten wir nicht als Team auf, keiner hat Selbstvertrauen, es passieren viele individuelle Fehler. Und es ist keiner da, der mal dazwischen fährt und das Wort ergreift! Das muss sich ändern, wir müssen anders auftreten", nimmt Wimmer seine Mitspieler in die Pflicht.

Er selbst wird in dieser Saison nicht mehr eingreifen. Sein Ziel ist, für die Vorbereitung der kommenden Saison wieder bei vollen Kräften zu sein.

Für seine WAC-Kollegen geht es am Sonntag weiter. Um 14:30 Uhr treffen die Lavanttaler vor Heimpublikum auf die WSG Tirol - im LIVE-Ticker >>>

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