Wechsel von Thomas Schrammel zu Sturm ist fix

Wechsel von Thomas Schrammel zu Sturm ist fix Foto: © GEPA
 

Der Wechsel von Rapid-Linksverteidiger Thomas Schrammel zum SK Sturm Graz ist fix.

Der 30-Jährige unterschreibt beim Winterkönig nach erfolgreichem medizinischen Test einen Vertrag bis Sommer 2019 plus Option und wird den zu Cagliari gewechselten Charalampos Lykogiannis ersetzen.

"Nachdem wir gewusst haben, dass Lyko einen Wechsel anstrebt, konnten wir uns auf diese Situation bereits recht gut vorbereiten. Thomas bringt neben fußballerischen Qualitäten auch die Erfahrung von 192 Bundesligaeinsätzen mit und weiß, wie es ist, bei einem großen Verein zu spielen. Er war für uns die klar beste österreichische Lösung, die uns auf dieser Position sofort weiterhelfen kann. Außerdem hat uns sein Wunsch, sich dem SK Sturm anzuschließen, überzeugt", erklärt Sturms Geschäftsführer Günter Kreissl.

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Der Burgenländer bekommt bei den "Blackies" die Rückennumer 4. Über die Höhe der Ablöse wurde Stillschweigen vereinbart.

Schrammel kein Spieler für die Bank

Schrammel spricht auf der Sturm-Homepage von Erleichterung, dass der Transfer nach Graz geklappt hat: "Die letzten Tage waren schon eine gewisse Belastung für mich. Ich bin sowohl dem SK Rapid dankbar, dass sie mir den Wechsel ermöglicht haben als auch dem SK Sturm, dass sie so hartnäckig geblieben sind und mich schlussendlich zu sich gelotst haben."

Für den Außenverteidiger soll der Tapetenwechsel mit mehr Einsatzzeit verbunden sein. Im Herbst kam er für Rapid in der Bundesliga nur fünf Mal zum Einsatz, da er von Neuzugang Boli Bolingoli verdrängt wurde.

"Zum einen ist Sturm Graz ein Topverein in Österreich, zum anderen bin ich kein Spieler, der gerne auf der Bank sitzt. Ich will die Zeit, die ich durch meine Verletzungen verloren habe, wieder aufholen und viele Einsatzminuten sammeln - darum der Wechsel nach Graz", begründet Schrammel, warum er sich zu diesem Schritt entschlossen hat.

Rapid hätte gerne verlängert

172 Mal lief er für Rapid auf, ohne zwei Kreuzbandrisse wären es wohl mehr Einsätze geworden.

"Leider hat Thomas unser Angebot zu einer Vertragsverlängerung ausgeschlagen. Wir hätten ihn gerne noch beim SK Rapid gehalten, akzeptieren seinen Wunsch nach einer Veränderung aber natürlich. Thomas Schrammel hat in der Vergangenheit über viele Jahre hinweg große Dienste für den Verein geleistet, wofür wir ihm sehr dankbar sind", erklärt Rapids Sportchef Fredy Bickel.

Trainer Goran Djuricin meint zum Abgang: "Thomas Schrammel ist ein toller Mensch und charakterlich top. Er ist ein Kind Rapids und es wäre schön gewesen, wenn er noch bei uns geblieben wäre. Jetzt hat er sich aber für eine andere Richtung entschieden, was angesichts seiner Situation absolut verständlich und nachvollziehbar ist. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute!"

Schrammel beruhigt Sturm-Fans

Die Aufregung, wonach Schrammel nach Aussage seines Managers seit 1996 bekennender Rapid-Fan sei, versucht Schrammel zu beruhigen:

"Mein Manager wurde in diesem Bericht nicht korrekt zitiert und hat dezidiert nicht gesagt, dass ich bekennender Rapid-Fan bin. Natürlich entwickelt man Sympathien zu einem Verein, für den man so lange gespielt hat. Aber ich kann die schwarz-weißen Fans beruhigen: Ich werde für den SK Sturm alles geben und möchte so schnell wie möglich in die Mannschaft kommen. Man wird schnell erkennen können, dass ich diesen Transfer ernst meine und nicht nur meine Karriere hier ausklingen lassen möchte."


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