"Was in der Kabine passiert, bleibt auch in der Kabine!"
Spieler glauben an die Wende
WAC-Spieler Marco Sulzner sieht jedoch nicht den Trainer als das Problem: "Wir können dem Trainer nichts vorwerfen. Wir müssen unsere individuellen Fehler abstellen", so der 23-Jährige.
Auch Stürmer Giacomo Vrioni glaubt an einen Turnaround: "Es kann schnell gehen im Fußball" und weiter "wir werden unsere Chancen haben und werden sie nutzen müssen", macht der gebürtige Italiener seinen Mitspielern Mut.
Semlic unzufrieden
Bei der WSG Tirol läuft es deutlich besser. Die Wattener belegen nach dem Auswärtssieg den sechsten Platz.
Trainer Philipp Semlic ist nach dem Spiel in Kärnten aber alles andere als euphorisch. "Ich bin heute überhaupt nicht zufrieden mit unserem Spiel", so der 43-Jährige.
Laut Semlic habe sich seine Mannschaft vom Stil des WAC anstecken lassen. "Das darf nicht passieren", hält Semlic fest und meint die WSG sei heute "mit einem blauen Auge davongekommen."
Torschütze David Kubatta ist dennoch stolz auf die eigene Leistung: "Am Ende ist es ein Arbeitssieg, aber wir haben es verdient."