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WAC-Trainer Silberberger vor Aus? "Das bleibt in der Kabine!"

Für den WAC läuft es weiterhin nicht. Nach der 0:2-Niederlage gegen die WSG Tirol ist Trainer Thomas Silberberger stark angezählt.

WAC-Trainer Silberberger vor Aus? "Das bleibt in der Kabine!" Foto: © GEPA

Der Wolfsberger AC befindet sich weiter in einer tiefen Talfahrt. Mit der siebten Niederlage im neunten Saisonspiel bilden die Lavanttaler aktuell das Schlusslicht der Liga.

Trainer Thomas Silberberger ist zudem bei den Kärntnern stark angezählt. Nach der 0:2-Niederlage gegen die WSG Tirol besuchte auch Präsident Dietmar Riegler die Kabine.

Ist Silberberger bereits abgesägt?

Ob Silberberger nach diesem Besuch noch einen Job hat, kommentiert der 53-Jährige bei "Sky": "Was in der Kabine passiert, bleibt auch in der Kabine", und weiters "vielleicht tragen meine Spieler etwas nach außen, aber von mir wird man nichts hören".

Die Zeichen um den Tiroler stehen also schlecht. Nach dem Spiel gegen die Wattener zeigt sich Silberberger vor allem von der Defensive enttäuscht.

Beim Führungstreffer von Moritz Wels hätte seine Hintermannschaft nur "Begleitschutz" gegeben, anstatt entschlossen einzugreifen.

"Was in der Kabine passiert, bleibt auch in der Kabine!"

Thomas Silberberger

Spieler glauben an die Wende

WAC-Spieler Marco Sulzner sieht jedoch nicht den Trainer als das Problem: "Wir können dem Trainer nichts vorwerfen. Wir müssen unsere individuellen Fehler abstellen", so der 23-Jährige.

Auch Stürmer Giacomo Vrioni glaubt an einen Turnaround: "Es kann schnell gehen im Fußball" und weiter "wir werden unsere Chancen haben und werden sie nutzen müssen", macht der gebürtige Italiener seinen Mitspielern Mut.

Semlic unzufrieden

Bei der WSG Tirol läuft es deutlich besser. Die Wattener belegen nach dem Auswärtssieg den sechsten Platz.

Trainer Philipp Semlic ist nach dem Spiel in Kärnten aber alles andere als euphorisch. "Ich bin heute überhaupt nicht zufrieden mit unserem Spiel", so der 43-Jährige.

Laut Semlic habe sich seine Mannschaft vom Stil des WAC anstecken lassen. "Das darf nicht passieren", hält Semlic fest und meint die WSG sei heute "mit einem blauen Auge davongekommen."

Torschütze David Kubatta ist dennoch stolz auf die eigene Leistung: "Am Ende ist es ein Arbeitssieg, aber wir haben es verdient."

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