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WSG Tirol schießt WAC tief in die Krise

Die WSG Tirol gewinnt auswärts beim WAC verdient. Für Trainer Thomas Silberberger wird es im Lavanttal immer enger.

WSG Tirol schießt WAC tief in die Krise Foto: © GEPA

In der neunten Runde der ADMIRAL Bundesliga kann die WSG Tirol einen 2:0-Sieg gegen das Tabellen-Schlusslicht aus Wolfsberg feiern.

Der WAC bleibt damit weiter im Tabellenkeller stecken. Für Trainer Thomas Silberberger wird die Luft zunehmend dünner.

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WSG drückt früh

Die WSG reißt das Spiel von Beginn an an sich und kombiniert teils nach Belieben. Der WAC tut sich lange schwer ein Mittel zu finden und muss sich bereits nach sieben Minuten bei Adama Drame bedanken, der einen Abschluss von Nikolai Baden Frederiksen gerade noch über das Tor abfälschen kann.

Nach einer Viertelstunde kommen aber auch die Gastgeber besser ins Spiel und können durch Phillip Verhounig auch selbst Abschlüsse vorweisen.

In der 21. Minute hat WSG Torwart Hamzic großes Glück. Bei einem Abschlag übersieht er den anlaufenden Giacomo Vrioni. Mit seinem Block lenkt er den Ball aber nur an die Stange.

Wels zur Stelle

Kurz vor der Pause sorgt Neuzugang Wels für die verdiente Führung der WSG. Nach einem perfekten Pass in die Schnittstelle kommt Wels zum Abschluss und drückt den Ball akrobatisch an Gliklich im Tor des WAC vorbei (38.). Die Führung der Wattener hat sich angedeutet.

Die Wolfsberger kommen immer wieder zu guten Chancen, spielen diese jedoch zu ungenau aus.

Zur Halbzeit wechseln beide Teams, wodurch mehr Schwung ins Spiel kommt. Allein der WAC tauschte zur Pause auf drei Positionen.

Besonders WAC-Stürmer Vrioni wird zunehmend gefährlicher, kann sich aber nicht belohnen.

WSG trifft in WAC-Druckphase

Das Tor erzielen aber wieder die Gäste. Innenverteidiger Kubatta setzt sich nach einem Freistoß im Strafraum im Stile eines Stürmers durch und versenkt den Ball per Flachschuss in der langen Ecke zum 0:2 (60.).

Der WAC wehrt sich zwar mit allen Kräften, doch so richtig gelingen will wie so oft in dieser Saison nichts. Besonders im letzten Drittel fehlt es auch gegen die Wattener an Kreativität und zündenden Ideen.

Am Ende muss sich die Mannschaft von Thomas Silberberger zum siebten Mal in der laufenden Spielzeit geschlagen geben. Der Haussegen hängt in Kärnten weiter schief.

Nächste Aufgaben

Die Wolfsberger treffen nächste Woche auswärts auf Hartberg und haben dort die nächste Chance auf wichtige Punkte. Ob Silberberger das Spiel von der Trainerbank beobachten darf, bleibt abzuwarten.

Für die Tiroler steht nächste Woche das Heimspiel gegen den GAK an. Auch hier darf man ein Spiel auf Augenhöhe erwarten.

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