Gekämpft wurde auch gegen die Austria, die fehlende Stabilität in der Abwehr habe dem WAC letztlich aber das Genick gebrochen.
"Ich glaube, wir haben schon in der ersten Halbzeit, nachdem Baumi (Anm. Dominik Baumgartner) verletzt raus ist, ein bisschern Stabilität verloren, haben dann zwei Tore ähnlich im Rücken der Dreierkette bekommen, die du so nicht kriegen darfst, wenn du 1:0 vorne liegst", findet Dutt.
Molde? "Alles, was davor passiert ist, hat keine Relevanz"
Allzu lange will sich der WAC-Cheftrainer aber nicht mit der Niederlage gegen die "Veilchen" aufhalten. Zu wichtig ist die kommende Aufgabe im Playoff der Europa Confernece League gegen Molde (Hinspiel in Norwegen endete 1:0 für WAC).
"Bei aller Enttäuschung heute, haben wir unser absolutes Endspiel am Donnerstag. Das ist für uns alle, vom Kopf her, sportlich, wirtschaftlich so wichtig, dass wir alles reinhauen werden", weiß Dutt, dass die Pleite vom Sonntag nicht zu lange in den Köpfen der Spieler herumspuken wird.
"Das ist ein ganz, ganz wichtiges Spiel. Es hat einen Endspielcharakter für uns. Alles, was davor passiert ist, hat keine Relevanz, alles, was danach passiert, hat keine Relevanz. Der absolute Fokus gilt diesem einen Spiel", ist Dutt bereits im Tunnel.
Dutts "Gefühlswelten" prallen aufeinander
Doch auch der Coach der Lavanttaler muss eingestehen, dass es derzeit nicht immer so leicht ist die richtige Balance zwischen dem eher dunklen Bundesliga-Alltag und den Freuden des Europacups zu finden.
"Es sind ein paar Gefühlswelten, die man durchleben muss, aber ich denke, ich habe die Erfahrung, da den richtigen Ton zu treffen", hat der 57-jährige Deutsche alles im Griff.
Bleibt zu hoffen, dass der Ton auch seine Wirkung zeigt.