Sesko-Show bei Salzburg-Testsieg über Amstetten

Sesko-Show bei Salzburg-Testsieg über Amstetten Foto: © GEPA
 

Der FC Red Bull Salzburg startet mit einem 6:0-Testsieg über den SKU Amstetten in die Wintervorbereitung.

Dabei sieht es im ersten Durchgang überhaupt nicht nach einem Torspektakel aus: Die "Bullen", unter anderem mit den Liefering-Youngsters Benjamin Atiabou, Tolgahan Sahin und Dijon Kameri erstmals in der Startelf, finden sich überhaupt nicht zurecht, die besseren Chancen hat zunächst sogar Amstetten.

Mit Seitenwechsel tauscht Matthias Jaissle elf neue "Bullen" ein, unter anderem Benjamin Sesko. Der Slowene macht sofort auf sich aufmerksam und schiebt nach Capaldo-Hereingabe zum 1:0 ein (49.), nur wenige Sekunden später legt der 18-Jährige das 2:0 aus ähnlicher Position nach (50.).

In Minute 54 folgt der dritte Streich des Slowenen, nach einer schönen Böckle-Flanke gelingt Sesko schließlich sogar der Quattropack (58.).

Schlussendlich dürfen auch noch Maurits Kjaergaard per Abstauber (70.) sowie Nicolas Capaldo (86.) ran.

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es für die Salzburger allerdings: Karim Adeyemi bekommt in Minute 67 einen Schlag ab und muss humpelnd ausgewechselt werden.

Die Salzburger Aufstellung in Halbzeit 1: Köhn; Atiabou, Piatkowski, Wöber, Ulmer; Bernede, Diambou, Sahin; Kameri; Adamu, Okafor

Die Salzburger Aufstellung in Halbzeit 2: Mantl; Kristensen, Solet, Wallner, Böckle; Capaldo, Tijani, Kjaergaard; Aaronson; Adeyemi (Simic 67.), Sesko

WSG remisiert in erstem Testspiel

Im Duell mit 2. Liga-Leader Austria Lustenau erreicht die WSG Tirol in ihrem ersten Testspiel der Wintervorbereitung ein 1:1.

Ohne Giacomo Vrioni, der sich nach überstandener Corona-Infektion am Weg zu alter Stärke befindet, sowie ohne Maxime Awoudja, der tags zuvor einen positiven Coronatest ablieferte, lässt die WSG vor allem im ersten Spielabschnitt zahlreiche Chancen auf den Führungstreffer liegen.

Kurz vor Spielende ist es schließlich Stefan Skrbo (86.), der nach Vorarbeit von Denis Tomic für das 1:0 sorgt. Sekunden vor Schlusspfiff allerdings der Nackenschlag für den Zehntplatzierten der Admiral Bundesliga, nach einem Standard nickt Matthias Maak (90.) für den Zweitligisten ein.

WSG-Coach Thomas Silberberger echauffierte sich über den späten Gegentreffer: "Obwohl ich im Vorfeld gesagt habe, dass das Ergebnis sekundär ist, ärgert es mich jetzt – weil der unnötige Ausgleich durch einen dummen Fehler von uns mit der letzten Aktion passierte. Noch mehr ärgert mich aber die Chancenauswertung. Denn zum Zeitpunkt des Ausgleichs hätten wir bereits mit vier oder fünf Toren Unterschied führen müssen. Wir haben heute über weite Strecken vernünftig Fußball gespielt. Für die erste Partie im Jahr nach nur sieben Trainingseinheiten war das sicherlich okay. Schade, dass wir es dann aber noch hergeschenkt haben. Deshalb bin ich auch nur bedingt zufrieden."

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