Kühbauer kein "Rauswerfer"

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Der SK Rapid Wien geht in die erste volle Saison unter Trainer Didi Kühbauer. Bei den Hütteldorfern wird allerdings noch am Kader für die kommende Spielzeit gebastelt.

Seit Kühbauers Amtsantritt im Oktober letzten Jahres haben zwölf Spieler den Verein verlassen, im Gegenzug sind vier gekommen. Ist Kühbauer also ein "Rauswerfer"? "Überhaupt nicht. Einige sind gegangen, einige wurden verliehen. Aber die Entscheidung, ob ein Spieler in unser System und die Mannschaft passt oder nicht, treffe ich mit dem Trainerstab und Sportdirektor Barisic", sagt Kühbauer im "Kurier"-Interview.

"Alle Spieler haben ihre Qualitäten, aber wir müssen entscheiden, ob es die Qualitäten sind, die wir wollen und die für uns notwendig sind."

"Bei Rapid reiben alle mit dem Preis rauf"

Trotz der vielen Abgänge ist Kühbauer mit seinem aktuellen Kader nicht unzufrieden. "20 gestandene Feldspieler wären für einen Trainer das Beste, dazu noch ein paar Junge, die nachdrängen und den Arrivierten Druck machen", sagt Kühbauer. Dem 48-Jährigen stehen derzeit "17 gestandene und fitte Feldspieler und mit Greiml, Arase und Wunsch drei Junge, die anklopfen" zur Verfügung.

Weitere Verstärkungen sind geplant, zumindest zwei gestandene Feldspieler sollen noch kommen. Ein Ersatz für Bolingoli auf der linken Seite, auch im Sturm ist ein Platz frei. Bis wann die Neuzugänge kommen sollen, steht noch nicht fest. "Wenn es nach dem Trainer geht, so schnell wie möglich", sagt Kühbauer. "Aber ich verstehe auch, dass man keinen auf Teufel komm raus um jeden Preis holt. Eines ist klar, wenn Rapid kommt, reiben alle mit dem Preis rauf."

"Müssen einen Angriff starten"

Unabhängig davon, wie viel die Spieler am Ende kosten, erwartet Kühbauer vor allem eines: "Dass sie alles geben, denn sie spielen beim populärsten Klub des Landes."

Diesem Status will Kühbauer mit seiner Mannschaft in der kommenden Saison gerecht werden und "oben dabei" sein. Mehr noch: "Wir müssen einen Angriff starten. Wir können ja nicht schon jetzt sagen, dass die Meisterschaft entschieden ist und Salzburg wieder Meister ist. Auch, wenn sie noch immer gute Spieler haben und noch einige kommen werden."

Textquelle: © LAOLA1.at

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