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Transfer-Enttäuschung: Surdanovic hoffte auf "Top-6-Klub"

Der Serbe hätte im Sommer gerne den nächsten Schritt gemacht. Stattdessen wird er wohl seinen bis 2024 laufenden Vertrag bei Austria Lustenau erfüllen.

Transfer-Enttäuschung: Surdanovic hoffte auf Foto: © GEPA

Stefano Surdanovic konnte in der vergangenen Saison durchaus mit anschaulichen Leistungen überzeugen.

In 34 Bundesliga-Einsätzen steuerte der offensive Mittelfeldspieler vier Tore und drei Assists bei. Der Serbe hoffte, sich mit seinen Auftritten in die Notizblöcke größerer Teams gespielt zu haben.

"Für mich wäre ein Wechsel nach der so tollen Saison der perfekte nächste Schritt gewesen", erklärt der 24-Jährige im Gespräch mit der "Krone". Dieser erhoffte Transfer blieb jedoch aus. Stattdessen kickt Surdanovic weiterhin für Austria Lustenau.

Surdanovic träumte von "Top-6-Klub oder Ausland"

"Als ich mich nach dem letzten Saisonspiel in den Urlaub verabschiedete, meinten die Kollegen, dass sie nicht sicher sind, mich nochmals im Lustenau-Dress zu sehen. Und auch Bekannte haben gefragt, was ich nun mache", so Surdanovic.

"Das hat natürlich Hoffnungen geweckt, dass ich bei einem Top-6-Klub in Österreich oder im Ausland unterkomme. Leider hat es aber nicht geklappt", ist der Serbe enttäuscht.

"Habe mich damit abgefunden"

Statt einem Wechsel zu einem "besseren" Klub gab es für Surdanovic in Lustenau zuletzt nur die Ersatzbank. 

"Fußball ist kein Einzelsport, sondern da sind alle gefragt. Es ist normal, dass jeder mal Höhen und Tiefen hat oder nur durchschnittlich performt. Ich versuche, das alles auszublenden und habe mich auch damit abgefunden, weiter in Lustenau zu sein."

Damit wollte der Mittelfeldspieler jedoch keine schlechte Laune verbreiten: "Ich will damit nicht ausdrücken, dass ich in Lustenau nicht zufrieden bin. Ich muss dankbar sein, in der höchsten Liga spielen zu dürfen. Die Bundesliga ist für jeden eine große Bühne. Und die Fans hier sind wirklich großartig, sie stehen voll hinter der Mannschaft."

Mit Turnaround gegen Rapid zum nächsten Schritt?

Aktuell steht Austria Lustenau mit zwei Punkten aus neun Spielen nur am Tabellenende der Bundesliga. Surdanovic will dabei mithelfen, die Lage seines Klubs aufzubessern:

"Es ist nicht mein Anspruch, auf der Bank zu sitzen. Deshalb haue ich mich in jedem Training voll rein. Ich gehe davon aus, dass ich am Samstag (Anm. gegen Rapid/ab 17:00 Uhr im LIVE-Ticker) spiele. Und ich weiß: nur wenn ich Leistung bringe, wird es auch etwas mit dem nächsten Schritt."

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