Top 6? Sturm "ständig unter Druck"

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Für Sturm Graz steht im letzten Spiel des Bundesliga-Grunddurchgangs viel auf dem Spiel.

Und trotzdem gehen die Blackies mit viel Gelassenheit in den Showdown um die Top-6-Qualifikation.

"Es ist keine komplett neue Situation, wir waren ständig unter Druck", sieht Trainer Roman Mählich jetzt keinen großen Unterschied zu den bisherigen Spielen.

Das erste Saisonduell in Wien endete mit einem 1:1. Die auf Platz drei liegende Austria könnte vom Sechsten Sturm bei einer Niederlage in der Merkur-Arena sogar noch überholt werden. Zudem ist die Austria schon durch, wodurch Interimstrainer Robert Ibertsberger auf "eine gewisse Leichtigkeit" bei den Veilchen hofft.

Sturms Chefbetreuer hat ebenso keine Bedenken: "Ich glaube, dass wir mit dem Publikum im Rücken das Spiel gewinnen werden."

"Da müssen wir zugreifen"

Sturm durfte sich in der Vorwoche über ein 0:0 in Salzburg, aber auch Rapids Ausrutscher in Mattersburg freuen. Die Grazer entscheiden nun selbst über ihr sportliches Schicksal. Sollte Rapid gegen Hartberg nicht mit mindestens fünf Toren Differenz gewinnen, genügt ihnen bereits ein Zähler.

"Wir haben es in der Hand, das ist positiv. Da müssen wir zugreifen", erklärte Mittelfeldspieler Stefan Hierländer. Er wollte die Partie gegen die Austria nicht als "Endspiel" sehen. "Es ist Anspannung da, aber auch eine angenehme Ruhe. Wir gehen mit Vorfreude ins Spiel." 13.400 Karten waren bis Freitagmittag verkauft, Sturm hoffte auf ein volles Haus (16.200).

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Der seit November als Sturm-Coach arbeitende Mählich wollte keine Angst vor dem Scheitern aufkommen lassen. "Es ist keine komplett neue Situation, wir waren ständig unter Druck", betonte er. Seine Mannschaft habe von Beginn seiner Amtszeit an punkten müssen: "Wir haben es bis jetzt immer bravourös gelöst. Von daher ist mir überhaupt nicht bange." Mit dabei ist Lukas Spendlhofer, der aufgrund eines Nasenbeinbruchs mit Maske einlaufen wird. Anastasios Avlonitis steht nach seiner Sperre wieder zur Verfügung.

"Das zuletzt war nicht das wahre Gesicht der Austria"

Die Austria sorgte mit ihrem Trainerwechsel allerdings für etwas Rätselraten beim Kontrahenten. Mählich sah eine "schwierigere Situation", man müsse mit Änderungen im Spiel der Wiener rechnen. Generell dürfe man sich von der zuletzt gezeigten Unform der Austria nicht blenden lassen. Mählich: "Das zuletzt war nicht das wahre Gesicht der Austria."

Bei den Wienern hat Ibertsberger am Montag den Posten des Cheftrainers übernommen. Nach drei Niederlagen in vier Pflichtspielen im Frühjahr zog die Clubspitze die Reißleine, unter dem vormaligen Co-Trainer sollen sich die Austrianer anders als zuletzt präsentieren. "Klar ist, wir müssen schleunigst etwas ändern", sagte Ibertsberger. "Ziel ist, das Spiel mit dem Ball deutlich zu verbessern und den Spielwitz wieder reinzubringen."

Im Training versuchte der Salzburger, Akzente zu setzen. "Jetzt geht es einzig und allein darum, schon am Sonntag eine Performance abzuliefern, die sich der Verein und die sich vor allem die Fans verdient haben", betonte er. In der Startelf könnte es Veränderungen geben. Verteidiger Igor kehrt nach seiner Sperre in den Kader zurück. Ibertsberger will "wenn notwendig, vielleicht ein Zeichen setzen". Genauer ging er auf mögliche Umstellungen nicht ein. In Graz soll die Mannschaft aus einer gesicherten Defensive auf das schnelle Umschaltspiel setzen.

Textquelle: © LAOLA1.at

Rapid schweigt zu "Worst Case" beim Verpassen der Top 6

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