Tojner-Millionen für Rapid: Keine Zusage!

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Im Wahlkampf um das Präsidenten-Amt beim SK Rapid gibt es Themen, die ganz klar im Fokus stehen.

Eines davon ist das Trainingszentrum im Wiener Prater, wo wohl nur eine abgespeckte Version erbaut wird, jedoch von der U15 bis zur Kampfmannschaft alle Teams untergebracht sein sollen.

Offen ist hingegen noch, ob die von Unternehmer Michael Tojner angekündigten fünf Millionen in den Bau einfließen, denn diese wurden vom Milliardär im Falle eines Wahlsieges Robert Grüneis in Aussicht gestellt - bevor dessen Liste mit jener des nunmehrigen Kandidaten Roland Schmid fusionierte.

Schmid meinte, dass Tojner die "Liste Grün-Weiß" mit einem normalen Sponsoring unterstützen werde und die Zusage bestehen bleibe. In einem offenen Brief zwei Wochen vor der Wahl, welchen der "Kurier" zitiert, ist davon allerdings keine Rede mehr.

Tojner gibt weder eine Wahlempfehlung ab, noch nennt er Namen und lässt offen, ob die Millionen fließen werden oder nicht. "Wirtschaftliche Interessen" würde Tojner bei Rapid nicht verfolgen, beim Trainingszentrum schwebe ihm wenn dann ein "Partnerschaftsmodell" mit "gesamthaften Ansatz" vor. Das "würde über reines Sponsoring hinausgehen", es würde "aber nicht bedeuten, dass sich jemand bei Rapid beteiligt oder dass Rapid große, wirtschaftliche Vorteile weggibt".

Ein nicht unwesentliches Detail am Rande: Schmid erklärte im Rapid-Fanmagazin "Forza Rapid", dass die Teilung der Listen Schmid-Grüneis - weit vor der nunmehrigen Fusion - mit Tojner zusammenhing, da Schmid diesen nicht im Präsidium sehen wollte. "Mir war das, auch politisch, für Rapid damals zu heikel."



Textquelle: © LAOLA1.at

Rapid-Wahl: Bruckner und Schmid bei Ultras mit geteilter Meinung

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