"Wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen"

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Tabellenführer Sturm bangt vor dem Spiel bei Austria Wien (So., 16:30 Uhr) um mehrere Stammspieler.

Kapitän Christian Schulz laboriert an einer Meniskus-Reizung, auch Charalampos Lykogiannis, Philipp Huspek und Deni Alar (Adduktoren) sind Stand Freitag nicht voll fit. Wer die Reise nach Wien antritt, wird sich kurzfristig entscheiden.

"Die Austria hat in den letzten Spielen versucht, den Gegner ganz vorne unter Druck zu setzen. Wir haben da Lösungen vorbereitet", verspricht der Sturm-Coach.

Präzision im Abschluss hat gefehlt

Die letzten beiden Ergebnisse - 2:2 gegen Mattersburg und das Aus im Cup trotz Überzahl in St. Pölten - will Foda nicht als Rückschläge werten.

"Wir haben in St. Pölten ab der 45. Minute klar dominiert. Es ist uns aber in der Druckperiode nicht gelungen, das zweite Tor nachzulegen. Da hat uns die Präzision in der letzten Zone gefehlt. Das haben wir besprochen und abgehakt", sagt Foda.

Ein wenig vermisste der 50-Jährige auch die Entschlossenheit im Cup: "Wir waren über die Flügel oft durch, haben uns aber in der Box nicht gut bewegt."

Erneute Chance für Zulechner?

So darf man auch gespannt sein, wer am Sonntag an vorderster Front auflaufen wird. Möglicherweise wird es wieder Ex-Austrianer Philipp Zulechner sein.

"Er hat gute Laufwege. Der Gegner (St. Pölten, Anm.) hat uns eigentlich viele Räume gegeben, Philipp hat sich gut in die Tiefe bewegt, aber die Bälle wurden zu lang gespielt", meint Foda, der sich hingegen mit den Leistungen von Bright Edomwonyi vor dem Tor nicht hundertprozentig zufrieden zeigt.

"Edi ist sehr bemüht, aber in seinen Abschlussaktionen ist er in letzter Zeit nicht ganz so glücklich."

Insgesamt gehe es darum, dass jeder seiner Spieler wieder an sein Limit geht. Sonst werde man nicht weiterhin ähnlich erfolgreich in der Liga sein können wie bisher.

"Gibt für mich kein Glück im Fußball"

Von verlorenem Spielglück, dass in Partien wie in Salzburg (1:0) oder gegen Ried (1:0) vorhanden war, will Foda nichts wissen.

"Es gibt für mich keinen Zufall und kein Glück im Fußball. Wir haben die letzten beiden Spiele nicht gewonnen, weil wir selbst dafür verantwortlich waren. Ich habe auch die letzten 20 Minuten in Salzburg nicht vergessen, die mir überhaupt nicht gefallen haben. Wir lassen uns da nicht aus der Ruhe bringen", erklärt der Mainzer.

"Aber wir wissen auch, dass nicht immer elf Spieler ans Limit gehen können. Deshalb werden wir auch nicht alle Spiele gewinnen, aber ich bin davon überzeugt, dass wir mehr Spiele gewinnen, als verlieren werden."

Andreas Terler

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