Ilzer über Platz drei: "Grandiose Saison"

 

Am Ende reichte es für Sturm Graz trotz eines 3:1-Auswärtssieges beim Wolfsberger AC nicht mehr für Platz zwei, Trübsal blasen die Steirer deshalb aber nicht.

"Im Endeffekt war es eine grandiose Saison" sagt Trainer Christian Ilzer bei "Sky" über seine erste Spielzeit als Übungsleiter der Grazer. Die sportliche Führung gab einen Dreijahres-Plan vor, Jahr eins kann schon als voller Erfolg klassifiziert werden.

Sturm hat die Gruppenphase in einem europäischen Bewerb sicher: Selbst wenn die Grazer im Europa-League-Playoff scheitern, geht es in der Hauptrunde der Europa Conference League weiter.

"Höchste Zeit" für Sieg gegen WAC

Vor dem Duell der 32. Runde konnte Sturm die letzten sechs Spiele gegen die Kärntner nicht gewinnen, dass diese Serie ein Ende hat, erleichtert Ilzer. "Es ist höchste Zeit gewesen. Anscheinend kann dieses Duell nie Elf gegen Elf zu Ende gehen", spielt der Sturm-Trainer auf die Rote Karte für Thorsten Röcher an.

Stürmer Kelvin Yeboah hatte gewichtigen Anteil am Sieg der Steirer. Der Ghanaer erzielte zwei Tore, die eine persönlich erfolgreiche Spielzeit krönten. "Ich habe heute viele Chancen gehabt, aber ich habe auch zwei Tore gemacht. Ich glaube, es ist nicht schlecht", so Yeboah über seine Leistung.

"Wir haben viel erwartet und sind froh über dieses Resultat. Wir sind sehr froh mit diesem dritten Platz", resümiert der Angreifer.

Auch Jakob Jantscher freut sich nach der Partie: "Eine sehr erfolgreiche Saison. Wir sind sehr zufrieden." Torhüter Jörg Siebenhandl zeigt sich durchaus überrascht über den Saisonverlauf: "Wir hatten so einen großen Umbruch. Es ist nicht zu erwarten gewesen. Ich freue mich einfach."

Andreas Schicker, Geschäftsführer Sport des SK Sturm grämt sich auch nicht, ob der verpassten Vizemeisterschaft: "Der dritte Platz ist auch überragend. Wir sind fix in einer Gruppenphase. Wirtschaftlich passt es eigentlich auch ganz gut."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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