Sturm nach Team-Training: "Gefühlt wie 6-Jährige"

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Einen Tag nach den meisten anderen Bundesliga-Clubs ist auch Sturm Graz am Samstag in das erste Mannschaftstraining während der Corona-Pandemie eingestiegen.

"Das war heute eine irrsinnige Freude, wie ein Festakt. Wir haben uns heute gefühlt wie Sechs- und Sieben-Jährige, die nach langer Zeit wieder einem Ball nachlaufen können", freute sich Kapitän Stefan Hierländer.

Das Mannschaftstraining habe allen sehr gefehlt und sei essenziell für das Spiel. "Ich sehe es als Privileg, wieder in die Saison starten zu können, die Meisterschaft sportlich zu beenden, um am Ende des Tages eine faire Tabelle zu haben."

"Zeit gut nützen"

Auch Innenverteidiger Lukas Spendlhofer war voller Freude. "Das hat heute großen Spaß gemacht. Wir müssen jetzt die 18 Tage bis zum Meisterschaftsstart gut nützen." Sturm trifft am 3. Juni zum Auftakt der Meisterrunde zu Hause auf den WAC.

Nach zwei PCR-Tests, zuletzt am Donnerstag, gab es am Freitag das Grüne Licht: Alle Tests waren negativ. Coach Nestor El Maestro versammelte erstmals seit 10. März wieder das gesamte Team zum Training.

Davor hatte Clubarzt Maximilian Kerl die Mannschaft noch einmal gesundheitlich instruiert und das Team auch auf die Vorreiterrolle in der Gesellschaft hingewiesen. Insgesamt rund 30 Personen haben sich auf dem Trainingsplatz in Messendorf eingefunden und waren mit viel Spaß dabei.

El Maestro mit bisheriger Arbeit zufrieden

Coach El Maestro sprach von guter Arbeit in den vergangenen Wochen angesichts der Umstände. "Am Ende geht es darum, im Vergleich zum Gegner besser vorbereitet zu sein und ich hoffe, dass wir das geschafft haben."

Das Training mit dem Ball hat ja nicht komplett ausgesetzt werden müssen. "Technisch haben meine Spieler nichts verlernt. Jetzt müssen wir aber gezielt arbeiten und uns an Zweikämpfe gewöhnen."

Textquelle: © APA

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