Sturm-Boss Jauk: "Obergrenze beim Spielerbudget"

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Am Samstag hat Christian Jauk einen Sinneswandel im Fußball gefordert.

Dies richtet sich einerseits auf die internationale Entwicklung beispielsweise in der Champions League. In der "Krone" konkretisiert der Präsident des SK Sturm Graz andererseits jedoch auch im Hinblick auf den heimischen Fußball:

"Wir müssen den Wettbewerb verbessern. Wenn der finanzstärkste Klub ein 20-faches Budget vom schwächsten hat, stimmt die Relation nicht. Es muss ein Maximalverhältnis geben. Eine Lösung wäre eine Obergrenze für das Spielerbudget wie im US-Sport. Aber das muss solidarisch passieren."

Zudem spricht sich Jauk auch für eine Beibehaltung der 50+1-Regel aus. Die Mehrheit solle weiterhin beim Verein bleiben, in Österreich keine Investorenliga entstehen.

Hoffen auf Hilfe der Politik

Angesichts der Coronavirus-Krise kämpfen diverse heimische Vereine mit finanziellen Schwierigkeiten. Der Sturm-Boss hofft daher auf politische Hilfe:

"Die Schweiz stellt dem Profisport 50 Millionen an unverzinsten Darlehen zur Verfügung, wovon ein Drittel an den Fußball geht. Im ersten Schritt sind kleine Klubs wichtiger, aber es muss Lösungen auf allen Ebenen geben."

Textquelle: © LAOLA1.at

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