Sturm Graz lehnte Millionen-Offerte aus Italien ab
Der Wechsel nach Italien wird dem 20-Jährigen verwehrt. Der Berater trauert dem Deal aber nicht sonderlich hinterher.
Filip Rozga (20) galt als möglicher Abgangskandidat bei Sturm Graz. Mitte August wurde er mit Venezia und Torino in Verbidnung gebracht >>>
Der Pole wechselt aber nicht in die Serie A, seit Mittwoch ist das Transferfenster in Italien geschlossen.
Offerte abgelehnt
Dabei habe es laut dem polnischen Medium "Transferey.info" noch einmal Bewegung gegeben. Venezia habe am Deadline-Day eine Leihofferte mit Kaufpflicht in Richtung Graz übermittelt.
Das Gesamtpaket hätte Sturm sieben Millionen Euro eingebracht, heißt es. Der Vizemeister habe aber abgelehnt.
Berater trauert Deal nicht nach
Berater Daniel Weber von "INNfootball agency" bestätigt Interesse aus Venedig am Kanal "Mozeczyki.pl".
"Dieses Thema zieht sich schon seit einiger Zeit hin, denn das Interesse an diesem Spieler bestand bereits gegen Ende der vorherigen Saison. (…) Um ehrlich zu sein, ist das kein Angebot, das für uns interessant ist. Wir haben nicht darum gekämpft, weil uns die Position nicht gefiel, auf der Venezia Filip sieht", zeigt sich Weber wenig enttäuscht über den geplatzten Deal.
Unterschiedliche Ansichten
Positionsteschnisch gab es offenbar unterschiedliche Ansichten. "Ich bin der Meinung, dass das kein Spieler ist, auf den man in europäischem Fußball als Flügelstürmer aufbauen kann. Sie wollten ihn als linken Flügelstürmer profilieren, aber wir haben eine andere Sicht auf seine Karriere. Wir tendieren eher zu Klubs, die ihn im 4-3-3-System als offensiven Spieler auf dem rechten Flügel sehen, der mit Dribbling auf den linken Fuß nach innen zieht, oder als falsche 10", so der Berater.
Der 20-Jährige wechselte erst 2025 für kolportierte zwei Millionen Euro aus Polen von Cracovia an die Mur. Der vierfache Nationalspieler Polens hat einen Marktwert von 2,8 Millionen Euro und einen Vertrag bis 2029.