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Stefan Hierländer weiß nichts von Rapid

Sturm-Vertrag läuft aus. Hierländer über Stand der Verhandlungs-Dinge:

Stefan Hierländer weiß nichts von Rapid Foto: © GEPA

Der SK Sturm Graz und seine auslaufenden Verträge.

Bei aller Freude über Platz eins und aller Neugier, wohin die Reise unter dem neuen Trainer Heiko Vogel hingehen wird ("Mehr Eier" für Sturm"), ist dies jenes Thema, das in den kommenden Wochen und Monaten für Ablenkung sorgen könnte.

Stefan Hierländer zählt zu den diversen Leistungsträgern, deren Zukunft über das Ende der laufenden Saison hinaus noch nicht geklärt ist. Für den Kärntner stellt dies jedoch kein Problem dar:

"Ich beschäftige mich damit gar nicht, deswegen weiß ich auch nichts über irgendwelche Angebote oder irgendein Interesse. Ich bin schon oft in der Situation gewesen, dass mein Vertrag ausläuft oder ich da oder dort ein Thema war. Deswegen kann ich sehr gut damit umgehen und schaffe es auch, dass ich mich nur auf Sturm konzentriere. Denn: Ich habe noch einiges vor mit dem SK Sturm Graz."

Erste Gespräche mit Sturm

Dass der 26-Jährige angesichts seiner starken Leistungen im Herbst, die ihn in den Nationalteam-Kader aufsteigen ließen, ein Thema bei anderen, tendenziell auch finanzkräftigeren Vereinen ist, liegt auf der Hand - noch dazu als ablösefreier Spieler.

Mitte Dezember wurden Meldungen lanciert, dass neben dem deutschen Zweitligisten St. Pauli mit Rapid ausgerechnet ein Erzrivale Sturms Interesse an Hierländer bekunden soll.

"Ich weiß nicht, wer das gemacht hat. Ich weiß davon nichts", versichert der Allrounder und schildert den Stand der Verhandlungs-Dinge aus seiner Sicht:

"Ich habe die ersten Gespräche mit Sturm geführt, die werden jetzt weitergeführt. Ich habe schon immer gesagt, dass ich mich in Graz sehr wohl fühle. Wir haben hier eine sehr gute Truppe und das Wichtigste ist: Es ist noch Entwicklungspotenzial da. Deswegen gehe ich positiv in diese Gespräche und denke, dass es in den nächsten zwei, drei Monaten sicher etwas zu berichten gibt."

Noch nicht nachgedacht, Sturm zu verlassen

Die Frage, ob im Fall der Fälle ein Wechsel innerhalb der Bundesliga überhaupt denkbar sei, oder ob dann eine Rückkehr ins Ausland Priorität hätte, blockt der frühere Leipzig-Legionär ab:

"Da gibt es nichts zu kommentieren, weil ich noch überhaupt nicht darüber nachgedacht habe, den SK Sturm zu verlassen. Mein Vertrag rennt aus, das ist das Einzige. Aber man ist in Gesprächen und ich hoffe, dass wir, so wie es in den letzten Wochen war, auf einer guten Basis reden können. Dann denke ich, das wir eine Lösung finden."

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Dass öffentliche Wortspenden bezüglich seiner eigenen Zukunft nicht gerade zu seinen Lieblings-Themen gehören, leugnet Hierländer erst gar nicht: "Grundsätzlich will ich mich auf sportliche Sachen konzentrieren. Ich bin keiner, der gerne über Verträge redet. Wenn es etwas zu vermelden gibt, kriegt das sicher jeder mit."

Meistertitel ein Kann, kein Muss

Viel lieber redet der Kärntner naturgemäß über die sportliche Ausgangsposition von Sturm und den Start ins Kalenderjahr 2018, das für Sturm spannende Aufgaben bereithält. "Ich habe mich schon auf das erste Training und meine Kollegen gefreut. Es waren doch zwei Wochen, die wir uns nicht gesehen haben, da habe ich viele schon vermisst", grinst Hierländer.

Neben dem Wiedersehen mit den Kollegen stand am Donnerstag das Kennenlernen von Neo-Coach Heiko Vogel ganz oben auf der Tagesordnung. "Ein positiver Typ, der sehr gut zu uns passt", ist der Mittelfeldspieler angetan, "er hat eine sehr direkte Ansprache. Ich denke, dass die nächsten Wochen sehr intensiv werden. Wir haben aber auch einiges vor in diesem Jahr. Das geht nur mit harter Arbeit. Ich denke, dass der Trainer dafür der Richtige ist."

Für Hierländer ist der Meistertitel eher ein Kann als ein Muss. "Mit Salzburg gibt es eine Top-Mannschaft, die den Anspruch stellt, Meister zu werden. Aber wir werden alles unternehmen, dass wir im Cup und in der Meisterschaft ein gehöriges Wörtchen mitreden. Jeder Fußballprofi will Meister werden, das ist klar. Aber es ist nicht das Ziel, das über allem steht. Natürlich strebe ich es an, Meister zu werden, da ich es schon zwei Mal war. Aber daher kann ich auch gut einschätzen, wie schwierig das ist. Deswegen ist es kein Muss."


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