Thomas Schrammel blendet Zeit unter Vogel aus

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Nach seinem Wechsel vom SK Rapid zum SK Sturm hatte Thomas Schrammel keine einfache Zeit.

Unter Trainer Heiko Vogel spielte der Linksverteidiger zu Beginn des Frühjahrs 2018 eine Rolle, Anfang dieser Saison schien der Deutsche aber fast überhaupt keine Verwendung mehr für den 31-Jährigen zu haben - obwohl auf der linken Außenposition Sturm durchaus seine Probleme hatte.

Erst in den letzten beiden Spielen seiner Amtszeit setzte Vogel Schrammel wieder über 90 Minuten ein. Für Neo-Trainer Roman Mählich führt in seinem 3-4-3-System bislang kein Weg am Burgenländer vorbei.

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Schrammel: Zeit unter Vogel ist abgeschlossen

Angesprochen auf die Zeit unter Vogel und was sich seither verändert hat, meint Schrammel: "Ganz ehrlich würde ich gerne nicht über die Vergangenheit reden. Die Zeit unter dem alten Trainer ist abgeschlossen. Ich glaube, jeder der mich kennt, weiß, dass ich seit meiner Unterschrift bei Sturm Graz alles für den Verein gebe."

Nachsatz: "Warum es unter dem alten Trainer nicht so funktioniert hat, müssen Sie ihn fragen. Ich kann nur sagen, dass ich mich bei jedem Training reingehaut habe."

In den letzten Wochen hat der Linksverteidiger Spielrhythmus gefunden. Seine Formkurve stieg sichtlich an. "Natürlich tut es einem gut, wenn man zwei, drei Spiele über 90 Minuten bestreitet. Ich fühle mich auf der Position wohl. Ich hoffe, dass ich das am Sonntag auch zeigen kann."

Beim ersten Duell gegen Rapid nicht einmal im Kader

Dann geht es gegen Schrammels Ex-Klub Rapid, für den er 172 Pflichtspiele absolviert hat. Das Duell hat für ihn also einen zusätzlichen Reiz. Dass er beim ersten Saisonduell in Graz - noch unter Vogel - nicht einmal im Kader war, hat Schrammel nicht vergessen.

"Für mich ist es ein besonderes Spiel, weil ich im letzten Aufeinandertreffen nicht im Kader war. Ich hoffe, dass ich diesmal zumindest im Kader bin", schmunzelt er und drückt damit wiederholt sein Unverständnis über die mangelnde Wertschätzung des Ex-Trainers für seinen Einsatz aus.

In punkto Emotionalität auf den Rängen gehören die Duelle Rapid gegen Sturm zum absolut größten, was die Bundesliga zu bieten hat. Die Anhänger der Grazer werden ihr Team am Samstagnachmittag (15:45 Uhr) - wie schon einmal vor einem Duell mit den Hütteldorfern geschehen - mit einer Pyroshow und Schlachtgesängen verabschieden. Für den Auswärtssektor wurden bisher 1.500 Tickets abgesetzt.

"Rapid und Sturm haben die meisten Fans in Österreich. Wenn wir zu ihnen kommen oder sie zu uns, ist das Stadion immer bummvoll. Dass die Fans uns morgen verabschieden, ist auch besonders. Das sind für mich die schönsten Spiele - das war für mich schon im Rapid-Dress so", so Schrammel.


Textquelle: © LAOLA1.at

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