Siebenhandl kritisiert Jeggo-Transfer zur Austria

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Der ablösefreie Wechsel von James Jeggo vom SK Sturm Graz zu Austria Wien sorgt weiter für Diskussionsstoff.

Kein Verständnis für die Entscheidung seines Kollegen zeigt Sturm-Goalie Jörg Siebenhandl.

"Es ist so: Wenn ich beim Cupsieger und Champions-League-Qualifikanten sein kann und dann lieber zur Austria gehe... - das muss eh jeder selbst mit sich ausmachen, aber mich würden aktuell keine zehn Pferde zur Austria bringen. Es muss jeder selbst wissen, aber ich kann es nicht nachvollziehen", erklärt der 28-Jährige im Rahmen seines ÖFB-Medientermins in Schwaz.

Austria keine Weiterentwicklung

Dass Jeggo intern bekundet habe, in Österreich nur für Sturm zu spielen, kann Siebenhandl nicht verifizieren: "Mir persönlich hat er es nicht genau in diesen Worten gesagt."

Seine Enttäuschung kann der Keeper jedoch nicht verhehlen: "Wenn sich einer weiterentwickeln kann, bin ich der Letzte, der sagt: 'Nein, tu das nicht!' Aber für mich ist die Austria keine Weiterentwicklung. Deswegen sehe ich halt ein bisschen kritisch."

Andere Ausgangsposition bei Edomwonyi

Ex-Sturm-Kicker Uros Matic hat ebenfalls bei den "Veilchen" unterschrieben. Mit Bright Edomwonyi könnte ein weiterer aktueller Sturm-Spieler folgen.

Beim Angreifer sieht Siebenhandl die Situation jedoch aufgrund seines laufenden Vertrags beim türkischen Verein Rizespor anders gelagert als bei Jeggo:

"Bei Edy hat der Verein wenig Handhabe, da er geliehen war. Deswegen ist es eine andere Ausgangsposition, als wenn ein Spieler bei uns den Vertrag auslaufen lässt und lieber zum Siebenten der Liga geht."

Textquelle: © LAOLA1.at

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