Sturm: Jantscher plant Comeback im Training

Sturm: Jantscher plant Comeback im Training Foto: © GEPA
 

Jakob Jantscher muss die aktuell schwierigen Zeiten beim SK Sturm Graz noch immer von der Tribüne aus verfolgen.

Der Mittelfeldspieler zog sich in der Sommervorbereitung im Testpiel gegen Middlesbrough einen Syndesmosebandriss im Sprunggelenk zu und arbeitet seither am Comeback.

"Die Reha ist sehr anstrengend, trotzdem wird es Tag für Tag besser. Ich bekomme immer mehr Kraft in meinem linken Haxen", blickt Jantscher nach seiner ersten schweren Verletzung bei "Sky" positiv in die Zukunft.

Sein Ziel ist klar: "Ich hoffe, dass ich im Dezember ins Training einsteigen kann. Da will ich einiges mitmachen und mir über die Winterpause einen guten Zustand erarbeiten."

Jantscher: Nicht das wahre Gesicht von Sturm

"Wenn die Mannschaft aus dem Urlaub zurückkommt, soll der Jakob Jantscher dastehen und einen besseren Zustand haben als die meisten, die aus dem Urlaub kommen. Das sollte das Ziel sein", schmunzelt der 21-fache ÖFB-Teamspieler.

Trainer Heiko Vogel vermisst Jantscher bei Sturm am Feld aktuell schmerzlich: "Über die Qualitäten von Jakob müssen wir nicht reden. Ich glaube, dass er uns in ganz vielen Spielen mit seiner Qualität und auch mit seiner Routine geholfen hätte. Ich sehne seine Rückkehr herbei."

Weniger erfreulich als die Reha sind die aktuellen Auftritte von Jantschers Kollegen: "Es waren jetzt Leistungen dabei, bei denen jeder Spieler weiß, dass das nicht das wahre Gesicht von Sturm Graz war. Da brauche ich niemandem etwas erzählen."

"Müssen uns der Lage bewusst sein"

Die Situation ist ernst, dessen müsse man sich bewusst sein: "Wir müssen uns der Lage bewusst sein und eher den Abstand nach unten im Blick haben. Deswegen ist es wichtig, dass wir in den nächsten zwei Heimspielen punkten und über den Strich kommen."

Den Willen will Jantscher seinen Kollegen in den letzten Partien nicht absprechen: "Ich denke schon, dass jeder Spieler alles für den Verein gibt. Aber das ist nicht immer einfach, wenn gewisse Aktionen nicht gelingen und man Tore nicht macht. Dann wird es schwieriger. Trotzdem sollte es nicht passieren, dass - wie in Hartberg - Gegentore wie das 0:1 passieren. Dann wird es schwierig, zurückzukommen."

Dass sowohl Trainer Vogel, als auch Sportchef Günter Kreissl und Präsident Christian Jauk nun gegen den FC Wacker Innsbruck und den SKN St. Pölten sechs Punkte fordern, ist für Jantscher verständlich: "Das ist auch der Anspruch von Sturm Graz. Die Erwartungen waren nach der letzten Saison hoch, aber gerade in unserer Situation wäre es sehr wichtig, dass wir diese Punkte holen."


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

KOMMENTARE..