Der zentrale Mittelfeldspieler hatte seinen auslaufenden Vertrag bei der WSG Tirol nicht verlängert, hoffte auf ein attraktives Angebot aus dem Ausland. Ein passendes ist aber nicht eingetroffen.
Nun hat er für ein Jahr in der Hauptstadt unterschrieben, kann sich bei den Violetten empfehlen, um im Sommer ablösefrei seinen Wunsch nach einem Auslands-Transfer doch noch in Erfüllung gehen zu lassen.
Helms Wunsch erfüllt sich
Und Helm bekommt, was er sich seit Wochen wünscht: einen erfahrenen Mann für die Zentrale, der diesen Mannschaftsteil ad hoc besser macht. Müller hat vor fast genau einem Jahrzehnt unter Damir Canadi für Altach sein Bundesliga-Debüt gegeben.
"Wir sind permanent am Sondieren, ob es ein kleines Puzzlestück gibt, das unsere Mannschaft noch verbessern kann. Was wir brauchen können, ist genau das, was er uns geben kann", sagt der FAK-Coach über Müller, den er als "sehr intelligenten Spieler und erfahrenen Bundesliga-Kicker" beschreibt.
Ein ruhiger Leader
Müller kann und soll eine Führungspersönlichkeit sein. "Ein richtiger Leader, der einer Mannschaft auf dem Platz mit sehr aktivem Coaching und auch neben dem Platz sehr viel geben kann", schwärmt Helm.
"Man hat schon gesehen, dass er nicht nur in der Kabine, sondern auch am Platz seinen Teil dazu beitragen kann, dass das richtig cool wird."
Neo-Kollege Johannes Handl ergänzt: "Ein super Kerl. Ein sehr ruhiger Typ, aber sehr offen in seiner Kommunikation. Er hat gleich versucht, mit jedem ins Gespräch zu kommen. Das macht er schon sehr gut. Er ist menschlich und fußballerisch sicher eine Bereicherung für die Mannschaft. Man hat schon gesehen, dass er nicht nur in der Kabine, sondern auch am Platz seinen Teil dazu beitragen kann, dass das richtig cool wird."
Markovic und Maybach sollen profitieren
Vor allem die beiden Talente Vasilije Markovic und Philipp Maybach sollen von Müller als Nebenmann profitieren.
Helm: "Er ist einer, der eine Strahlkraft auf andere Spieler hat – speziell auf Spieler, die noch eine Entwicklung vor sich haben."
Insgesamt sei diese Verpflichtung "ein smarter Zug" gewesen, ist sich der Trainer sicher. Nun gilt es, das auf dem Platz zu bestätigen.