Steffen Hofmann entscheidet selbst über Zukunft

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Vertragsverlängerung oder Karriereende? Die Entscheidung über die Zukunft von Steffen Hofmann lässt weiter auf sich warten.

Rapid-Sportdirektor Fredy Bickel enthüllt nun interessante Details: "Hofmann kann die Entscheidung selber treffen, aber die Gespräche mit ihm sind geführt."

Im Bezug auf die Klub-Ikone und den langjährigen Kapitän wird nicht abgewartet, ob der zukünftige Trainer mit ihm plant: "Er hat so einen Verdienst für den Verein geleistet, dass ihm Entscheidung selbst überlassen wird."

Konditionen abgesteckt, doch Hofmann hat die freie Wahl

Bickel konkretisiert: "Der neue Trainer ist noch nicht da, Hofmann entscheidet selbst. Es ist vielleicht ungewöhnlich, aber ich kann nicht auch noch mit jedem Trainer-Kandidaten besprechen, ob Hofmann bei ihm eine Rolle spielen würde. Das ist eine Entscheidung, die wir treffen müssen."

Die Karten liegen somit auf dem Tisch. Der 36-Jährige hat es selbst in der Hand, ob er kommende Saison auch noch im Kader seines Herzensklubs steht. Die vertraglichen Eckpfeiler scheinen vorbestimmt zu sein.

"Die Konditionen kennt er und die wissen wir", nennt der Schweizer keine Zahlen, keine Vertragslänge oder Gehälter.

Kein Spielraum für große Veränderungen

In puncto Kaderplanung werden keine großen Veränderungen erwartet, das vereinfacht auch die Trainersuche, die zu einem sehr späten Zeitpunkt vonstatten geht.

"Das ist hier nicht so schlimm, weil wir nicht groß aktiv werden auf dem Transfermarkt. Das ist mit der Kadergröße so gegeben. Ich muss nicht mit dem neuen Trainer über Spieler sprechen, weil es die ziemlich sicher nicht geben wird. Wir brauchen auch nicht viel über Vertragsverlängerungen sprechen. Wo sie auslaufen, ist bereits entschieden, wie es in Zukunft weitergeht."

Hofmanns Entscheidung steht noch aus. Bei Tomi steht schon seit geraumer Zeit fest, dass er den Verein verlassen wird und der Vertrag von Tobias Knoflach wurde erst kürzlich bis 2020 verlängert.

Andere Veränderungen sind durchaus möglich und werden mit dem derzeit bestehenden Trainerteam abgesteckt.

Wer ist unglücklich? Wer will sich verändern?

Die Kaderreduktion ist weiterhin ein großes Thema.

Wenn ein europäischer Startplatz durch die Niederlage im ÖFB-Cup-Finale verpasst wird, braucht man 23 fitte Spieler für den Kader der nächsten Saison, im Finale der Qualifikation 25.

"Wenn man sich die ganze Kadergröße anschaut, ist es nicht an der Zeit, ein Wunschkonzert zu machen, wen behalten man will. Aber es geht um Spieler - ob sie glücklich sind, wer selber eine Veränderung will. Die gibt es sicher auch bei uns. Es wäre falsch zu denken, dass jeder überglücklich ist und seine Zukunft nur in unserem Verein sieht. Das sind Dinge, die sich zum großen Teil auch selbst richten werden", erklärt Bickel.

Textquelle: © LAOLA1.at

Rapid Wien: Fredy Bickels Bedingung für den neuen Trainer

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