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Fix! St. Pölten trennt sich von Ibertsberger
Nächster Trainerwechsel in der Bundesliga: Der spusu SKN St. Pölten beurlaubt Robert Ibertsberger mit sofortiger Wirkung.
Sportdirektor Georg Zellhofer übernimmt interimsmäßig das Traineramt und wird beide Funktionen innehaben, wie die Niederösterreicher am Montag bekanntgeben.
"Wir haben keine Entwicklung der Mannschaft mehr gesehen und die Hoffnung verloren, dass das Team in dieser schwierigen und herausfordernden Situation den Turnaround schaffen kann. Das 3:3 in Hartberg in der letzten Runde des Grunddurchgangs war ein kleiner Lichtblick, aber der Auftritt der Mannschaft im ersten Spiel der Qualifikationsrunde hat uns letztendlich zum Handeln veranlasst", erklärt General Manager Andreas Blumauer nach der 0:1-Niederlage am Samstag bei Schlusslicht Admira.
"Es ist immer sehr unangenehm, solche Entscheidungen zu treffen, aber es steht für uns sehr viel auf dem Spiel. Robert hat das Team vor einem Jahr in einer schwierigen Situation übernommen, hat souverän den Klassenerhalt geschafft und die Mannschaft hat im Herbst eine sehr gute Leistung gezeigt. Für seinen Einsatz bedanken wir uns sehr herzlich", so Blumauer.
Der 44-jährige Ibertsberger war erst seit etwas über einem Jahr im Amt, er übernahm die St. Pöltener im März 2020 unmittelbar vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Sein Vertrag wäre noch bis Saisonende 2021/22 gelaufen.
Zellhofer leitet bereits am Montag das erste Training. Der Niederösterreicher sieht den Schwerpunkt der Arbeit nun darin, die negativen Emotionen in positive zu kehren.
"Die Mannschaft ist durch die Niederlagen verunsichert, das Selbstvertrauen und die Leichtigkeit sind weg. Es gilt nun, Stabilität und Sicherheit in das Team zu bringen. Ich bin überzeugt, dass diese Mannschaft mehr Potenzial hat, als sie zuletzt gezeigt hat. Ich hoffe, dass es in kurzer Zeit gelingt, das Kollektiv auf die bevorstehenden Spiele einzuschwören. Am kommenden Samstag wartet mit Altach schon die nächste schwere Aufgabe", so Zellhofer.
Mit Ibertsberger verlässt auch Co-Trainer und Video-Analyst Alex Belinger den Klub.